Fußball 2.Bundesliga
Retov und Schied lassen Hansa jubeln

Martin Retov und Marcel Schied haben Hansa Rostock zum 2:1-Sieg über die TuS Koblenz geschossen. Für die Gäste hatte Shefki Kuqi zum zwischenzeitlichen Ausgleich getroffen.

Hansa Rostock hat in der 2. Bundesliga einen Schritt aus dem Tabellenkeller getan. Gegen die TuS Koblenz gelang den Mecklenburgern am fünften Spieltag ein 2:1 (2:1) und damit der zweite Saisonsieg. Der Ex-Bundesligist ist damit Tabellenzwölter.

Der Däne Martin Retov (9.) brachte die Gastgeber vor 11 500 Zuschauern mit 1:0 in Führung. Der finnische Nationalspieler Shefki Kuqi (29.) erzielte den Ausgleich, doch Marcel Schied (45.) schoss den FC Hansa noch in der ersten Halbzeit auf die Siegerstraße zurück. In der 68. Minute sah Hansa-Profi Mario Fillinger, der sich eine Schwalbe im Strafraum erlaubt hatte, wegen unsportlichen Verhaltens die Gelb-Rote Karte.

Dritte Niederlage in Folge für Koblenz

Die TuS konnte aus der Überzahl aber kein Kapital schlagen. Koblenz kassierte die dritte Niederlage in Folge und rangiert auf dem drittletzten Tabellenplatz. "Ich bin froh, dass es zum Sieg gereicht hat, egal wie es gelaufen ist", meinte Hansa-Coach Andreas Zachhuber. TuS-Trainer Uwe Rapolder ergänzte: "Wir haben uns nach der Gelb-Roten Karte zu wenige Chancen erarbeitet. Ich kann das nicht verstehen, denn in der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt. "

Rostock, das zuletzt zweimal nacheinander verloren hatte, bestimmte zu Beginn klar das Geschehen und ging verdient in Führung. Die Vorarbeit zum 1:0 leistete Fillinger. Erst nach 20 Minuten kamen die Gäste besser ins Spiel. Shefki Kuqi, der vom Ungarn Zoltan Stieber bedient wurde, schoss das durchaus verdiente 1:1.

Fin Bartels vergibt große Chance

Danach konnte sich keine Mannschaft einen entscheidenden Vorteil herausspielen. Nachdem Fin Bartels zunächst die große Einschusschance in der 45. Minute nicht nutzen konnte, machte es Schied besser. Im Fallen schob er den Ball über die Linie.

Schied und Tim Sebastian verdienten sich die Bestnoten bei den Rostockern. Shefki Kuqi und Stieber waren die auffälligsten Akteure aufseiten der Koblenzer.

© SID

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