Fußball 2.Bundesliga
Rostock hofft auf Trendwende

Am 13. Spieltag der 2. Bundesliga empfängt der FC Hansa Rostock heute den Karlsruher SC, Rot-Weiß Oberhausen trifft auf den Tabellenvorletzten FSV Frankfurt.

In der 2. Bundesliga stehen heute zwei Partien auf dem Programm (13 Uhr/live bei Sky und Liga total). In Rostock treffen mit dem FC Hansa und dem Karlsruher SC zwei bislang enttäuschende Mannschaften aufeinander. In der zweiten Partie empfängt das gut in die Saison gestartete RW Oberhausen den Tabellen-17. FSV Frankfurt.

Nach vier Niederlagen in Folge stecken die Rostocker mitten im Abstiegskampf. In der Vorsaison war zu diesem Zeitpunkt Trainer Frank Pagelsdorf entlassen worden. Damals hatten die Hanseaten nach zwölf Spielen zwei Punkte mehr auf dem Konto. Hoffnung auf eine Trendwende gibt die Rückkehr der Routiniers Oliver Schröder und Martin Retov in die Mannschaft. Coach Andreas Zachhuber ist sich dem Ernst der Lage bewusst: "Wir sind mitten drin im Abstiegskampf, da gibt es nichts zu beschönigen."

Nicht viel besser läuft es momentan beim Gegner Karlsruher SC. Nach fünf sieglosen Spielen gab es am letzten Spieltag immerhin einen 3:2-Sieg gegen Union Berlin. Wirbel gab es zuletzt um den Transfer von Serhat Akin. Trainer Markus Schupp hatte öffentlich verkündet, nichts von der Verpflichtung des 28-Jährigen gewusst zu haben. Gegen Rostock steht der türkische Nationalspieler noch nicht zur Verfügung.

Frankfurt will ersten Auswärtspunkt

Dass Rot Oberhausen-Weiß nach dem 12. Spieltag vor den höher gehandelten Teams aus Karlsruhe und Rostock stehen würde, hätten wohl nur wenige vermutet. Von den letzten vier Partien gewannen die "Kleeblätter" jedoch nur eine. Verzichten muss Trainer Jürgen Luginger auf Thomas Schlieter. Der Abwehrspieler, der bislang keine Saisonminute verpasst hat, zog sich am Dienstag einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zu.

Mit dem FSV Frankfurt kommt das Team mit der schlechtesten Auswärts-Bilanz im deutschen Profifußball an dem Main. Saisonübergreifend haben die Hessen die letzten elf Auswärtsspiele verloren, acht davon ohne eigenes Tor. FSV-Cheftrainer Hans-Jürgen Boysen versucht trotzdem Optimismus zu versprühen: "Ich spüre den Fleiß in den Trainingseinheiten, die Spieler wollen sich aufdrängen. Ich blicke dem Spiel gespannt und optimistisch entgegen", so Boysen.

© SID

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