Fußball 2.Bundesliga
"Rote Teufel" jagen "Zebras" im Fernduell

Zum Auftakt des 13. Spieltags in der 2. Bundesliga kämpfen heute der MSV Duisburg und der 1. FC Kaiserslautern im Fernduell um Rang drei. Die "Zebras" treten in Braunschweig an, Lautern muss sich in Offenbach beweisen.

Gleich zum Auftakt des 13. Spieltags in der 2. Bundesliga kommt es zum Fernduell um den dritten und damit letzten Aufstiegsplatz zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Kaiserslautern. Hinter dem derzeit etwas enteilten Spitzenduo Karlsruher SC und Hansa Rostock (beide 28 Punkte) stehen die "Zebras" und die "Roten Teufel" mit je 21 Zählern auf den Plätzen drei und vier. Und heute ab 18.00 Uhr stehen beide Ex-Bundesligisten vor vermeintlichen Pflichtaufgaben: Der MSV muss beim Tabellenschlusslicht Eintracht Braunschweig ran, der FCK bekommt es auswärts mit dem Tabellen-16. Kickers Offenbach zu tun. Außerdem spielt Carl Zeiss Jena gegen den SC Freiburg.

Der MSV Duisburg sollte aber gewarnt sein: Zwar sind die "Zebras" nun schon seit sechs Spieltagen unbesiegt, während Braunschweig zuletzt fünf Pleiten in Serie kassierte, doch zogen die Niedersachsen die Notbremse. Nach nur fünf Spielen musste Coach Djuradj Vasic schon wieder seinen Hut nehmen, ihn ersetzt Routinier Willi Reimann. Der 56-Jährige gab sich gleich kämpferisch: "Man sollte sich nicht mit dem Abstieg abfinden. Wir werden mit Volldampf um den Klassenverbleib kämpfen." MSV-Coach Rudi Bommer kann wieder mit Mittelfeldspieler Mihai Tararache planen, der seine Rot-Sperre abgesessen hat.

Jena empfängt Freiburg

Nach dem 2:2-Remis gegen Greuther Fürth am Montag musste Kaiserslautern den dritten Rang an den MSV abtreten. Das soll für Coach Wolfgang Wolf und seine Mannen nur eine Momentaufnahme sein. Bei den Kickers Offenbach stehen die auswärts bislang noch nicht überzeugenden "Roten Teufel" in der Pflicht. Die Gastgeber stehen ebenfalls unter Druck - nach zuletzt drei sieglosen Partien steht das Team von Trainer Wolfgang Frank auf einem Abstiegsplatz.

Im dritten Freitagspiel empfängt Jena im heimischen Ernst-Abbe-Sportfeld den SC Freiburg. Der Ex-Bundesligist aus dem Breisgau tritt in dieser Saison auf der Stelle und liegt als Tabellenelfter nur drei Zähler vor Aufsteiger Jena. Nur eines seiner letzten neun Ligaspiele konnte der FCC gewinnen, die traditionell auswärtsschwachen Freiburger reisen selbstbewusst in den Osten: Im letzten Auswärtsspiel siegte das Team von Trainer Volker Finke am Betzenberg in Kaiserslautern.

© SID

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