Fußball 2.Bundesliga
Rummenigge bietet 1 860 Hilfe an

Lokalrivale Bayern München hat in Person des Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge Zweitligist TSV 1 860 München Unterstützung in seinem Bestreben zugesagt, die drohende Insolvenz zu vermeiden.

Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München, hat erneut die Bereitschaft des deutschen Rekordmeisters signalisiert, dem finanziell schwer angeschlagenen Stadionpartner 1 860 den Gang zum Insolvenzgericht zu ersparen. "Retten wäre nicht die richtige Wortwahl, aber wir sind optimistisch, eine schnelle und passende Lösung zu finden", sagte Rummenigge nach einer außerordentlichen Vorstandssitzung am Montagabend. Die finanzielle Situation beim Zweitligisten sei als "dramatisch" anzusehen.

Zuvor hatte 1 860-Finanzgeschäftsführer Stefan Ziffzer angekündigt, mit den Bayern in Verhandlungen zu treten. "Wir müssen mit unseren Partnern nun die angedachten Dinge zu Ende führen. Dies betrifft in erster Linie die Bayern. Wenn wir die Probleme nicht bis zum Dienstag gelöst haben, müssen wir Insolvenz anmelden", sagte Ziffzer, nachdem sich die Vereinsführung der "Blauen" ebenfalls beraten hatte.

Eine Option zur Rettung des Klubs ist offenbar ein Verkauf von Anteilen an der gemeinsamen Stadion Gmbh an den Lokalrivalen. Bisher halten beide Vereine jeweils 50 Prozent. 1 860 hatte am vergangenen Freitag von der Deutschen Fußball Liga (DFL) die Lizenz für die Saison 2006/07 nur unter strengen Bedingungen erhalten. So muss der Klub bis Ende Mai nachweisen, dass er in der kommenden Spielzeit über zehn bis 15 Mill. Euro verfügen kann. Sollte diese Bedingung nicht erfüllt werden, stünde der Lizenzentzug und der Zwangsabstieg in die Regionalliga Süd an. Schlimmstenfalls könnte es auch bis in die vierte Liga gehen, abhängig vom Zeitpunkt eines Insolvenzantrags.

© SID

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