Fußball 2.Bundesliga
St. Pauli und München empfangen starke Aufsteiger

Für St. Pauli und Union Berlin ist nach Niederlagen am vergangenen Spieltag Wiedergutmachung angesagt. 1 860 München will derweil gegen Düsseldorf den Aufwärtstrend bestätigen.

Nach der Niederlage beim FC Augsburg am vergangenen Spieltag pocht der FC St. Pauli heute im Spiel gegen den 1. FC Union Berlin (13.30 Uhr, live bei Sky) am Millerntor auf Wiedergutmachung. Doch auch der Aufsteiger musste nach starkem Saisonbeginn mit zuletzt zwei Niederlagen in Folge Federn lassen. Verzichten muss Pauli-Trainer Holger Stanislawski auf Florian Lechner. Der Linksverteidiger sitzt nach seiner Roten Karte gegen Augsburg den ersten Teil seiner Zwei-Spiele-Sperre ab.

Die Gäste aus der Hauptstadt haben derweil mit Verletzungssorgen in der Offensive zu kämpfen. John Jairo Mosquera fällt wegen einer Blessur am Knie für den Rest der Hinrunde aus. Auch hinter den Einsätzen von Karim Benyamina und Shergo Biran steht ein Fragezeichen. Uwe Neuhaus bleibt dennoch optimistisch. "Ich habe nicht den Eindruck, dass die beiden Niederlagen Spuren hinterlassen haben. Wir haben in der zweiten Halbzeit in Karlsruhe und im Spiel gegen Kaiserslautern gute Leistungen gezeigt, darauf kann die Mannschaft aufbauen", so der Union-Coach.

Löwen empfangen starken Aufsteiger

Mit Fortuna Düsseldorf ist ein weiterer Aufsteiger bei 1 860 München gefordert. Nach dem Sieg gegen Energie Cottbus am vergangenen Spieltag und der Niederlage von Union gegen Kaiserslautern arbeitete sich die Fortuna auf Rang vier vor und ist damit derzeit der bestplatzierte Aufsteiger. Die Sechziger tun sich dagegen in dieser Saison schwer, konnten dank des 1:0 bei Arminia Bielefeld am vergangenen Spieltag aber immerhin ein Abrutschen auf den Relegationsplatz verhindern.

Dementsprechend warnt der Düsseldorfer Coach Norbert Meier vor dem Spiel in der Allianz Arena: "Das zeigt, wie ausgeglichen die Liga ist und, dass wir am Sonntag gewappnet sein müssen." Bestätigt wird Meiers Vorsicht durch den wiedergewonnen Optimismus seines Münchner Kollegen Ewald Lienen nach dem Sieg auf der Alm: "Wir hoffen, dass das jetzt die Wende war".

Im dritten Sonntagsspiel empfängt Bundesliga-Absteiger Energie Cottbus Rot Oberhausen. -Weiß Beide Teams präsentierten sich zuletzt formschwach. Für Energie sprang aus den letzten sechs Spielen nur ein Sieg heraus, für RWO war es ein "Dreier" in den letzten fünf Partien. Verzichten müssen die Oberhausener unter anderem auf Kapitän Benjamin Reichert. Der Verteidiger laboriert an einer Knieverletzung. Auch seine Defensivkollegen Thomas Schlieter, Dominik Borutzki und Timo Uster fehlen verletzungsbedingt.

© SID

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