Fußball 2.Bundesliga
Straka schmeißt in Ahlen das Handtuch

Frantisek Straka ist zwei Tage nach der 0:2-Niederlage in Unterhaching als Trainer bei Zweitligist LR Ahlen zurückgetreten. "Ich bin der Meinung, dass die Mannschaft ein neues Signal braucht", sagte der Tscheche.

Zwei Tage nach der 0:2-Niederlage bei der Spvgg Unterhaching ist Frantisek Straka als Trainer beim LR Ahlen zurückgetreten, wie der Klub am Dienstag mitteilte. "Der Rücktritt war meine Entscheidung. Nach der Niederlage in Unterhaching bin ich der Meinung, dass die Mannschaft ein neues Signal brauchte", erklärte Straka im DSF. "Es geht nicht um Personen, sondern darum, dass der Verein in der Liga bleibt", sagte der Tscheche weiter.

Manager Frank Aehlig bestätigte Strakas Aussagen: "Straka ist von sich aus gegangen. Wir haben diesen Fall nicht vorbereitet, daher gibt es noch keinen Nachfolger". Ahlen wartet als einziges Team im Profi-Fußball noch auf einen Sieg und liegt mit vier Zählern auf dem vorletzten Rang.

Der 47-jährige Straka hatte erst im März dieses Jahres Ingo Peter abgelöst und die Ostwestfalen noch vom letzten auf den 13. Platz geführt und somit den Klassenerhalt gesichert. Der Vertrag des 35-maligen tschechischen Nationalspielers lief noch bis 2006. Wer die Mannschaft am Freitag (19.00 Uhr/live bei Premiere) im Kellerduell gegen den 1. FC Saarbrücken betreut, ist offen.

Es ist der dritte vorzeitige Trainerwechsel in dieser Saison, nachdem bei Hansa Rostock Jörg Berger durch Frank Pagelsdorf und beim 1. FC Saarbrücken Horst Ehrmantraut durch Rudi Bommer ersetzt worden war. Insgesamt ist es der 303. vorzeitige Trainerwechsel in der Zweitligageschichte.

© SID

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