Fußball 2.Bundesliga
Streit über Punktabzug geht in die nächste Runde

Der Streit um den Punktabzug der TuS Koblenz geht weiter: Nachdem die DFL den Einspruch des Zweitligisten abgelehnt hatte, befasst sich nun der Ligavorstand mit dem Thema.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) will die Auseinandersetzung um den Punktabzug der TuS Koblenz offenbar im Eiltempo abhandeln: Erst am Dienstag wies die DFL die Beschwerde der Koblenzer gegen einen Abzug von acht Zählern und eine Geldstrafe von 200 000 Euro wegen gravierender Verstöße im Lizenzierungsverfahren ab. Nun wird sich bereits am Donnerstag der Ligavorstand in seiner Rolle als nächste Verfahrens-Instanz bereits in Frankfurt/Main mit der neuerlichen Beschwerde der TuS beschäftigen und voraussichtlich eine Entscheidung fällen.

Die DFL hatte Koblenz am 24. April 2008 mit dem Rekord-Punkteabzug sowie der Geldbuße belegt, da die TuS dem Lizenzierungsausschuss die Verträge der Spieler Marko Lomic und Branimir Bajic - samt Ablösesumme in Höhe von 2,3 Mill. Euro - vorenthalten haben soll. Die DFL sprach sogar von "mutwilliger Täuschung". Die Koblenzer hatten bereits angedeutet, dass die endgültige Entscheidung über das Strafmaß bei einem etwaigen Gang durch sämtliche Instanzen sogar erst nach dem Saisonende fallen könnte. Damit könnte unter Umständen eine Entscheidung über den Abstieg aus der 2. Bundesliga am "grünen Tisch" fallen.

© SID

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