Fußball 2.Bundesliga: Tabellenführer KSC erwartet kriselnde Kölner

Fußball 2.Bundesliga
Tabellenführer KSC erwartet kriselnde Kölner

Mit dem Duell zwischen Spitzenreiter Karlsruhe und dem 1. FC Köln endet heute der 24. Spieltag der 2. Bundesliga. Während der KSC einen weiteren Schritt Richtung Aufstieg machen will, sucht der FC den Weg aus der Krise.

Mit dem Spitzenspiel zwischen Tabellenführer Karlsruher SC und dem 1. FC Köln geht heute ab 20.15 (live auf arena und im DSF) der 24. Spieltag der 2. Bundesliga zu Ende. Ein Heimsieg würde den KSC seinem großen Ziel Aufstieg ein weiteres Stück näher bringen, der FC dagegen hat die Rückkehr ins Oberhaus bereits abgehakt.

Becker warnt vor "starken Einzelspielern"

KSC-Trainer Edmund Becker allerdings ist nach zwei Niederlagen aus den vergangenen drei Spielen gewarnt. Derzeit seien die Kölner zwar gar nicht gut drauf, "aber sie haben enorm starke Einzelspieler", betonte der Coach im Vorfeld. Selbstvertrauen dürfte dem Spitzenreiter aber ein Blick auf die Heimbilanz geben. Im Wildpark gewann der KSC zuletzt viermal in Serie und ist das heimstärkste Team der Liga. Auch für die heutige Begegnung sind bereits 26 000 Tickets verkauft.

Personell kann Becker nahezu aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Florian Dick, der sich in Augsburg das Kreuzband riss, hat der Coach alle Mann an Bord. Auch Bradley Carnell kann nach seinem Bluterguss wieder auflaufen.

Daum hofft auf Sieg für das Selbstbewusstsein

Beim Gast aus Köln ist dagegen Ernüchterung eingekehrt. Der Aufwärtstrend der Rückrunde wurde durch eine Niederlage in Essen und ein Remis gegen Paderborn gebremst, zuvor gab es drei Siege in Folge für die Mannschaft von Trainer Christoph Daum. "Wir beschäftigen uns bereits intensiv mit der Mannschaft für die Zweitliga-Saison 2007/08", sagt der Coach dennoch: "Mit dem Spiel in Karlsruhe beginnt die Vorbereitung auf die neue Saison."

Zumindest für das Selbstbewusstsein wäre ein Erfolg aber wichtig. "Vielleicht gelingt es uns in so einem Spiel, uns zu einer Mannschaft zu entwickeln. Denn nicht im Training, nicht in Mannschaftsbesprechungen werden Mannschaften geboren, sondern in Big-Point-Spielen", so Daum weiter. Verzichten muss der FC-Coach auf Matthias Scherz, fraglich ist auch noch der Einsatz von Tiago und Serhat Akin.

© SID

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