Fußball 2.Bundesliga
Toppmöller will doch nicht in FCK-Aufsichtsrat

Klaus Toppmöller hat den ihm angebotenen Sitz im Aufsichtsrat des 1. FC Kaiserslautern abgelehnt. Der Nationaltrainer Georgiens will dem Klub aber eventuell in anderer Funktion behilflich sein.

Klaus Toppmöller wird dem abstiegsbedrohten Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern erst einmal nicht aus der Krise helfen. Der 56-Jährige hat den ihm angebotenen Sitz im Aufsichtsrat des Klubs abgelehnt. Das bestätigte der Klub am Sonntag. Zuvor hatte ein Gespräch zwischen dem 56-jährigen Toppmöller und Aufsichtsratschef Dieter Buchholz sowie dem Vorstandsvorsitzenden Erwin Göbel stattgefunden.

Der frühere FCK-Profi Toppmöller, der in 204 Bundesligaspielen für die Pfälzer 108 Treffer erzielte, deutete jedoch laut Klubangaben an, eventuell in anderer Funktion für den viermaligen deutschen Meister tätig zu werden. Diesbezügliche Gespräche sollen in nächster Zeit geführt werden. Buchholz hatte "Toppi" erst Ende der vergangenen Woche "jegliche Kompetenz in der sportlichen Führung" für den Fall versprochen, dass er das Angebot des Vereins annehmen würde.

Toppmöller fungiert derzeit als Trainer der georgischen Nationalmannschaft und will seinen Vertrag demnächst verlängern. Dennoch hatte der Ex-Profi seinem früheren Verein Unterstützung zugesagt. Toppmöller: "Ich will helfen. Ich würde sogar noch Geld geben, wenn es helfen würde, dass wir nicht absteigen." Beim wichtigen Punktspiel am Sonntag gegen Erzgebirge Aue wird Toppmöller nicht im Stadion sein.

© SID

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