Fußball 2.Bundesliga
Union Berlin verdirbt Arminia die Weihnachtsfeier

Lange Gesichter in Ostwestfalen. Arminia Bielefeld ist am 16. Spieltag der 2. Bundesliga mit einem 1:1-Unentschieden gegen Union Berlin auf den vierten Tabellenplatz abgerutscht.

Arminia Bielefeld hat seine Negativserie fortgesetzt und den dritten Platz in der 2. Bundesliga verloren. Die Ostwestfalen kamen nicht über ein 1:1 (0:0) gegen Aufsteiger Union Berlin hinaus und warten damit seit fünf Spielen auf einen Sieg. Mit 29 Punkten rutschte die Arminia damit auf den vierten Platz hinter dem starken Aufsteiger Fortuna Düsseldorf (30) ab. Auch die Berliner sind seit fünf Partien ohne dreifachen Punktgewinn. Mit 25 Punkten liegt die Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus aber auf einem Platz im vorderen Mittelfeld.

Vor 16 900 Zuschauern auf der Alm brachte Radim Kucera die Arminia in Führung (57.), doch Dominic Peitz verhinderte mit seinem Ausgleichstor noch das Ende der Berliner Talfahrt (76.). Zuvor hatte der Bielefelder Chris Katongo die Gelb-Rote Karte wegen Foulspiels gesehen (66.).

In einer unterhaltsamen Partie hatten die Berliner im ersten Durchgang mehr vom Spiel, wenngleich die Arminia die bessere Chancen besaß. Als Kucera schließlich per Kopf der Führungstreffer gelang, wähnten sich die Gastgeber bereits auf der Siegerstraße. Zumal der Bundesliga-Absteiger auch immer mehr das Spielgeschehen in die Hand genommen hatte.

Besonders bitter waren zwei Schiedsrichter-Entscheidungen: Katongo hatte vor seinem Platzverweis Gelb wegen einer vermeintlichen Schwalbe erhalten. Außerdem wurde Bielefeld ein Tor von Pavel Fort aberkannt. Andre Mijatovic stand im Abseits, hatte aber gar nicht ins Spiel eingegriffen.

"Ich werde langsam das Gefühl nicht los, aber mehr darf ich öffentlich nicht äußern, sonst wird alles nur noch schlimmer", sagte Bielefelds Trainer Thomas Gerstner mit Blick auf die Schiedsrichter-Entscheidungen. Gegen Gerstner laufen von Seiten des DFB bereits Ermittlungen, nachdem er im Anschluss an die Partie gegen Fortuna Düsseldorf in der Vorwoche (2:3) bereits den Unparteiischen heftig kritisiert hatte.

© SID

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