Fußball 2.Bundesliga
Wehen räumt auf: Frank und Stöver müssen gehen

Der SV Wehen Wiesbaden hat Trainer Wolfgang Frank und Manager Uwe Stöver entlassen. Ex-Kapitän Sandro Schwarz wird die Mannschaft als Teammanager bis zum Saisonende übernehmen.

Schlusslicht SV Wehen Wiesbaden hat auf den Absturz in der 2. Bundesliga reagiert und Trainer Wolfgang Frank sowie Manager Uwe Stöver beurlaubt. Ex-Kapitän Sandro Schwarz soll den Klub nun als Teamchef vor dem Abstieg retten. "Das soll ein Signal für die Mannschaft, Fans und Sponsoren sein, die letzte kleine Chance auf den Verbleib in der Klasse noch wahrzunehmen", teilte der Verein mit.

Für Frank, der erst in der Winterpause die Nachfolge von Christian Hock angetreten hatte, wird Schwarz mit sofortiger Wirkung das Training übernehmen. Er wurde am Abend auf einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt und erhielt einen Vertrag bis zum Saisonende.

"Die kommenden neun Spiele sind für mich eine gute Chance. Bei uns muss nun wieder die nötige Lockerheit einkehren", sagte Schwarz. Hans-Werner Moser, der im Gegensatz zu Schwarz eine A-Trainerlizenz besitzt, bleibt Assistent. Dem Duo steht Steffen Vogler als zweiter Co-Trainer zur Seite.

Erneuter Wechsel im Sommer noch offen

Vize-Präsident Marcus Hankammer, der starke Mann im Verein, ließ offen, ob zur neuen Saison nochmals der Trainer gewechselt wird. "Auch im Erfolgsfall gibt es keine Garantie, dass wir so weitermachen", sagte Hankammer. Als Begründung für die Beurlaubung von Frank gab der Klub "Misserfolg" an. Zudem habe Frank das Team nicht mehr erreicht.

Zwar hatte Frank die Hessen erstmals ins Viertelfinale des DFB-Pokals geführt, wo Wehen mit einem 1:2 beim Erstligisten Hamburger SV gescheitert war, doch in der Liga ging es im Sturzflug bergab. Das 1:2 am Freitag beim FSV Frankfurt war für Wehen Wiesbaden die siebte Niederlage in Folge. In der Tabelle haben die Hessen mit 17 Punkten acht Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz 16.

Mit der Entlassung von Manager Stöver wolle man ein Zeichen für einen Neuanfang setzen, hieß es. Der Posten wird zunächst nicht neu besetzt, die Aufgaben sollen bis zum Saisonende intern aufgeteilt werden. Allerdings läuft parallel die Suche nach einem neuen Sportdirektor und Manager. Namen wurden am Montag noch nicht ins Spiel gebracht.

© SID

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