Fußball 2.Bundesliga
Zehn Kölner retten Nullnummer gegen "Löwen"

Keinen Sieger gab es beim 0:0 im Verfolgerduell des 21. Spieltags zwischen dem 1. FC Köln und dem TSV 1 860 München. Die "Geißböcke" spielten dabei 51 Minuten in Unterzahl.

Der 1. FC Köln ist zumindest für zwei Tage auf einen Aufstiegsplatz zurückgekehrt, hat aber im Kampf um die Bundesliga-Rückkehr zwei wichtige Punkte verspielt. Die Elf von Trainer Christoph Daum kam trotz drückender Überlegenheit nicht über ein torloses Remis gegen Mitkonkurrent 1 860 München hinaus und blieb damit zum dritten Mal im vierten Rückrundenspiel ohne Sieg. Mit 35 Zählern zog der FC vorübergehend an der punktgleichen Spvgg Greuther Fürth vorbei, die Franken können allerdings am Sonntag beim FC St. Pauli nachziehen. Die Sechziger bleiben derweil mit 32 Zählern in Lauerstellung.

Vor 46 000 Zuschauern im fast ausverkauften Kölner WM-Stadion mussten die Rheinländer allerdings schon ab der 39. Minute in Unterzahl agieren, nachdem Kapitän Kevin Mckenna wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-rote Karte gesehen hatte. Allerdings machte sich die nummerische Unterlegenheit kaum bemerkbar, der FC war auch so über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft. Das lag sicherlich auch daran, dass die Münchner "Löwen" auf sieben Stammkräfte verzichten mussten.

Die "Geißböcke" gingen allerdings viel zu fahrlässig mit ihren guten Möglichkeiten um. So hatten im ersten Durchgang Roda Antar (7.), dreimal Milivoje Novakovic (8., 13., 21.), Adil Chihi (32.) und Nemanja Vucicevic (36.) sechs hochkarätige Möglichkeiten alleine im ersten Durchgang. Die Münchner waren dagegen nur einmal bei einer Möglichkeit des Ex-Hamburgers Mustafa Kucukovic (9.) gefährlich.

Auch in der zweiten Halbzeit drückte der FC auf das Tempo und wollte unbedingt den Heimsieg erzielen. Die Münchner agierten stattdessen auch in Überzahl sehr vorsichtig und kamen erst Mitte der zweiten Halbzeit ein wenig besser ins Spiel. Dabei hatte Kapitän Danny Schwarz sogar die große Chance zum Führungstreffer, als er den Kölner Schlussmann Faryd Mondragon zu einer Parade zwang.

© SID

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