Fußball 3.Liga
Carl Zeiss Jena braucht Geld

Drittligist Carl Zeiss Jena muss im laufenden Etat eine Lücke von rund 950 000 Euro schließen. Der Tabellenelfte hofft dabei insbesondere auf die Unterstützung der Stadt.

Drittligist Carl Zeiss Jena steckt weiterhin in großen finanziellen Schwierigkeiten. Wie der Verein mitteilte, sei die Liquidität bis zum Ende des Jahres zwar sichergestellt worden, für die folgenden sechs Monate klaffe aber noch eine gewaltige Lücke in Höhe von rund 950 000 Euro.

Dieses Loch soll laut Vereinspräsident Hartmut Beyer binnen der nächsten fünf Wochen geschlossen werden. "Wir werden mit der gebotenen Besonnenheit alles daran setzen, bis Mitte Januar die prekäre Liquiditätssituation des Vereins nachhaltig zu entkrampfen und die Auflagen des DFB im Rahmen der Lizenzierung zu erfüllen", erklärte Beyer, der die Klubführung nach dem Rücktritt seines Vorgängers Peter Schreiber erst Ende November übernommen hatte.

Rasenheizung könnte an Stadt verkauft werden

Dabei hofft der Klub auf die Unterstützung durch die Stadt Jena. Ein Baustein für die Rettungsmaßnahmen ist der angestrebte Verkauf der durch den Verein finanzierten Rasenheizung im Ernst-Abbe-Sportfeld an die Stadt. Die Entscheidung darüber fällt am 16. Dezember im Stadtrat.

Für die Thüringer verlief die aktuelle Saison bislang enttäuschend. Mit 26 Punkten belegt Jena nach dem Abschluss der Hinrunde den elften Tabellenplatz, verzeichnete aber nach vier Partien ohne Sieg mit zuletzt zwei 1:0-Erfolgen in Serie einen leichten Aufwärtstrend.

© SID

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