Fußball 3.Liga
Weniger Polizei bei Spielen von Dynamo Dresden

Trotz wiederholter Ausschreitungen werden bei den Heimspielen von Dynamo Dresden immer weniger Polizisten eingesetzt. Die Zahl der Einsatzkräfte ist seit Jahren rückläufig.

Trotz wiederholter Ausschreitungen in den vergangenen Jahren werden bei den Heimspielen von Drittligist Dynamo Dresden immer weniger Polizisten eingesetzt. Die Zahl der Einsatzkräfte ist seit der Saison 2005/06 rückläufig. Während in jener Spielzeit noch insgesamt 8 820 Polizisten bei den Spielen im Rudolf-Harbig-Stadion vor Ort waren, ist die Zahl in der Saison 2009/10 auf 6 636 gesunken. Dies ergab eine Auswertung des sächsischen Innenministeriums.

Dynamo Dresden war schon häufiger vom DFB zu Geldstrafen verurteilt worden. Gewaltbereite Dynamo-Anhänger hatten wiederholt Ordner, Polizisten und gegnerische Fans angegriffen und im Stadion Pyrotechnik gezündet.

Die Polizei sorgt bei den Spielen vor allem für die Sicherheit des Verkehrs und die sichere An- und Abreise der Gäste. Die Abnahme der Einsatzkräfte zeugt von einer positiven Entwicklung der als problematisch geltenden Dresdner Fanszene.

© SID

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