Fußball Afrika-Cup
Frauen kämpfen in Südafrika um den Afrika-Cup

Acht Teams spielen ab Sonntag den Afrika-Cup der Frauen aus. Gastgeber Südafrika und der siebenmalige Titelträger Nigeria gehören zu den Favoriten.

Nach der Weltmeisterschaft und der WM für Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen trägt Südafrika ab Sonntag die dritte Großveranstaltung innerhalb von fünf Monaten aus. In Ekurhuleni, einer Metropol-Region östlich von Johannesburg, kämpfen die besten Fußballerinnen des Kontinents um den Titel des Afrika-Meisters. Unter den acht Teilnehmer-Ländern befindet sich neben Gastgeber Südafrika und Titelverteidiger Äquatorial-Guinea auch Serien-Titelträger Nigeria, der bei bisher acht Turnieren sieben Mal Afrika-Meister geworden ist. Gespielt wird in zwei Vierergruppen. Die beiden Teams, die sich am 14. November im Finale gegenüberstehen, qualifizieren sich für die Frauen-WM 2011 in Deutschland.

Von der Begeisterung für den Frauen-Fußball in Deutschland können Südafrikas "Banyana Banyana" allerdings nur träumen, selbst wenn sie bei der Afrika-Meisterschaft zum Favoritenkreis zählen. Ballsportarten mit weiblicher Beteiligung sind, abgesehen vom "Netball", einer weicheren Variante des Basketballs, in Südafrika eher verpönt. Daher finden die Partien auch nicht etwa in den mit Millionenaufwand errichteten WM-Arenen statt, sondern in den - ebenfalls für die WM modernisierten - Stadien von Daveyton und Tembisa. Während die eine Spielfläche dem Männer-Team aus Neuseeland während der WM-Vorrunde als Trainingsgelände diente, fand auf der anderen im Vorfeld des WM-Turniers ein Testspiel zwischen Nigeria und Nordkorea statt.

Fußball in einer südafrikanischen WM-Arena gibt es erst wieder am 17. November zu sehen, wenn Südafrikas Männer in Kapstadt die USA zum letzten Test des Jahres empfangen.

© SID

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