Fußball Afrika-Cup
Ribery: "Es geht mir nicht gut"

Franck Ribery sorgt sich um sein Comeback. Der verletzte Franzose von Rekordmeister Bayern München laboriert an einer Oberschenkelverletzung und fällt im Spiel gegen Bremen aus.

Im Meisterschaftsspiel gegen Werder Bremen wird Franck Ribery ohnehin fehlen, doch der ungewisse Zeitpunkt seines Coembacks macht den verletzten Franzosen von Rekordmeister Bayern München derzeit nervös. "Im Uefa-Cup-Rückspiel gegen den FC Aberdeen möchte ich wieder auf dem Platz stehen", gab der 24-Jährige mit Blick auf die Partie in München gegen die Schotten am 21. Februar gegenüber der "Bild"-Zeitung als Ziel aus.

Ribery hat sich beim Rückrundenauftakt des Tabellenführers bei Hansa Rostock (2:1) einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen und war zur Halbzeit ausgewechselt worden. "Es geht mir nicht gut. Absolut ärgerlich, dass ich nicht dabei bin", sagte er hinsichtlich des Duells des FC Bayern mit dem Zweiten Bremen am Sonntag (17.00 Uhr/live bei Premiere) der Münchner tz.

Wohl kein Comeback gegen Hannover

Einen Einsatz im Hinspiel in Aberdeen am kommenden Donnerstag hält Ribery für unmöglich. "Ich denke aber, dass ich es schaffen kann, in zwei Wochen zurück zu sein", meinte er. Neben der Partie gegen Bremen und der ersten Begegnung gegen Aberdeen würde Ribery dann nur noch das Spiel bei Hannover 96 verpassen.

Trainer Ottmar Hitzfeld sieht Riberys Ausfall als Chance für dessen Konkurrenten im Mittelfeld der Bayern. "Jetzt können andere zeigen, dass sie in die Mannschaft gehören", sagte er.

Auch Manager Uli Hoeneß sieht den Ausfall des Dribbelkünstlers nicht als besonders dramatisch an. "Es ist eine Schwächung, wenn Franck nicht spielen kann. Aber es sollte nicht etwas sein, was uns völlig aus dem Rhythmus bringt. Wir haben so viele Spieler, die auf Riberys Position spielen können. Ich sehe kein allzu großes Problem auf uns zukommen."

Jansen trainiert wieder

Während Ribery im Krankenstand weilt, meldeten sich einige andere Bayern-Profis zurück. Nationalspieler Marcell Jansen hat seinen Bänderriss überwunden und trainiert seit Montag wieder mit der Mannschaft. "Der Fuß hält, es sieht alles sehr gut aus. Ich bin auf einem guten Weg", sagte er.

Ein Einsatz gegen Bremen kommt für den Defensivspieler aber wohl noch zu früh. Verteidiger Lucio steht nach seiner Achillessehnenreizung dagegen wieder zur Verfügung, und auch Abwehrkollege Christian Lell (Grippe) könnte spielen.

© SID

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