Fußball
Arsenal setzt voll auf Champions League

Alles oder nichts: Um die Saison zu retten, setzt der FC Arsenal voll auf die Karte Champions League.

dpa HAMBURG. Alles oder nichts: Um die Saison zu retten, setzt der FC Arsenal voll auf die Karte Champions League.

„Was Titel angeht, hängt die Spielzeit an diesem Spiel. Wenn wir ausscheiden, wäre das ein enormer Rückschlag für uns“, gab Trainer Arsene Wenger vor dem Achtelfinal-Rückspiel gegen den PSV Eindhoven zu.

Mittelfeldstar Gilberto Silva, der mit den Londonern einen 0:1-Rückstand wettmachen muss, geht nach dem verlorenen Ligapokal-Finale gegen den FC Chelsea und dem Cup-K.o. vorige Woche in Blackburn noch weiter. „Das ist das wichtigste Spiel der Saison. Denn wenn wir scheitern, können wir in dieser Saison keine Trophäe mehr gewinnen.“

Viel wird wieder von Nationaltorhüter Jens Lehmann abhängen, denn die „Kanoniere“ können sich im Grunde kein Gegentor erlauben. Dann müssten sie selbst schon drei Treffer erzielen, doch ausgerechnet in diesem wichtigen Spiel sind die Personalprobleme groß. Stürmer Robin van Persie fehlt sicher, Mittelfeld-As Tomas Rosicky (Leistenzerrung) wahrscheinlich, und der Einsatz von Torjäger Thierry Henry (Fuß- und Knieprobleme) ist fraglich. „Seine Chancen stehen 50:50“, meinte Wenger. Der Franzose konnte nicht trainieren, soll aber nicht wie im Hinspiel fit gespritzt werden. Wenger: „Das hat nichts gebracht.“

„Es ist wichtig, dass wir gegen den PSV ruhig bleiben und unsere Chancen nutzen. Wir müssen an uns glauben. Das wird hoffentlich reichen“, meinte der französische Coach. Er hofft zudem auf das Gesetz der Serie: Denn erst fünf Mal ist ein Vorjahres-Finalist im folgenden Wettbewerb im Achtelfinale oder früher gescheitert.

Eine deutlich bessere Ausgangsposition hat Manchester United nach dem 1:0-Sieg beim OSC Lille. Wayne Rooneys Einsatz ist trotz einer Oberschenkelblessur gesichert. Dafür fehlt Ole Gunnar Solskjaer nach einer Knieoperation. Stürmerkollege Henrik Larsson bestreitet sein letztes Meisterliga-Match für „Manu“, denn der Schwede kehrt zu seinem Stammclub Helsingborgs IF zurück.

Der OSC Lille hat nach zuvor vier sieglosen Spielen beim 4:0 gegen ES Troyes seine Form wieder gefunden. Hoffnungsträger ist vor allem Abdulkader Keita. Der im Hinspiel gesperrte Nationalstürmer von der Elfenbeinküste traf gegen Troyes doppelt. „Diese Leistung muss er nun bestätigen“, meinte Coach Claude Puel, der die verletzten Stammkräfte Mathieu Bodmer und Yohan Cabaye ersetzen muss. Mittelfeldakteur Ludovic Obraniak verbreitet dennoch Zuversicht: „Wir fahren nach Old Trafford mit einer großen Leidenschaft. Und die Wut, die wir im Bauch haben, müssen wir herauslassen.“

Der AC Mailand stellt sich trotz des torlosen Hinspiels gegen Celtic Glasgow im heimischen Meazza-Stadion eher auf einen großen Kampf als auf ein großes Fußballspiel ein. „Wir werden uns die Viertelfinal-Qualifikation erkämpfen müssen“, glaubt Trainer Carlo Ancelotti. Auf Seiten der Schotten warnte Mittelfeld-Stratege Shunsuke Nakamura seine Mitspieler vor allem vor Milans angeblichen Schwalben-Königen: „Passt auf, sie werden Elfmeter schinden“, zitierte die „Gazzetta dello Sport“ den japanischen Italien-Kenner.

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