Fußball
Attraktive DFB-Gegner im Uefa-Pokal

Attraktive Gegner haben die Clubs aus der Fußball-Bundesliga für die K.o.-Runde des Uefa-Pokals zugelost bekommen. Champions-League-Absteiger FC Schalke 04 trifft auf Espanyol Barcelona, der Hamburger SV auf den FC Thun. Der VfB Stuttgart spielt gegen den FC Middlesbrough, Hertha BSC gegen Rapid Bukarest. Das ergab die Auslosung in Nyon. Die Hinspiele finden am 15. und 16. Februar 2006 statt, die Rückspiele sind für den 23. Februar terminiert.

dpa NYON. Durchweg attraktive Gegner hat das Bundesliga-Quartett für die Runde der letzten 32 im Uefa-Pokal bei der Auslosung am Uefa-Sitz im Schweizerischen Nyon erhalten.

Champions-League-Absteiger FC Schalke 04 trifft zuerst zu Hause auf Espanyol Barcelona, der VfB Stuttgart erwartet den FC Middlesbrough, Hertha BSC spielt vor heimischem Publikum gegen Rapid Bukarest. Der Hamburger SV beginnt auswärts beim FC Thun. Die Hinspiele finden am 15./16. Februar statt, die Rückspiele am 23. Februar. Im Achtelfinale kommt es bei einem Weiterkommen beider Clubs zum deutschen Duell zwischen der Hertha und dem HSV.

Schalke-Manager Rudi Assauer atmete nach der Uefa-Cup-Auslosung tief durch: „Glücklicherweise keine Reise im Februar in die große Kälte - und nach Barcelona wollten wir auch immer mal.“ Vom Tabellenstand des derzeit nur auf Rang 17 der Primera Division rangierenden Espanyol-Teams wollen sich die „Königsblauen“ nicht blenden lassen. „Spanische Mannschaften stehen für attraktiven, technisch hoch stehenden Fußball“, urteilte Teammanager Andreas Müller. Wie unangenehm Rapid Bukarest als Gegner ist, bekam erst in dieser Woche der VfB Stuttgart zu spüren. Dennoch rechnet Hertha BSC fest mit dem Vorstoß ins Achtelfinale.

Mit dem FC Middlesbrough erwartet den VfB Stuttgart keine einfache Aufgabe. Dennoch ist Trainer Giovanni Trapattoni zuversichtlich, „dass wir die nächste Runde erreichen werden“. Wertvolle Tipps erhofft sich der „Maestro“ von Thomas Hitzlsperger. „Auf diese Spiele freue ich mich, da ich die Mannschaft noch ganz gut kenne“, sagte der frühere England-Profi. Mit dem FC Thun erhielt der Hamburger SV den Wunschgegner seines Vorstandschefs Bernd Hoffmann, der sich auf eine schöne Reise ins Berner Oberland freut. Respekt vor den Schweizern hat Trainer Thomas Doll: „Das ist eine richtige Herausforderung. Thun hat für Aufsehen in der Champions League gesorgt.“

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