Fußball

Ballack am Boden zerstört

Auch nach dem schmerzlichen „Last-Minute“-Aus mit seinem FC Chelsea im Champions-League-Halbfinale gegen den FC Barcelona glaubt DFB-Kapitän Michael Ballack weiter daran, die europäische Königsklasse noch zu gewinnen.
Hatte kein Verständnis für die Entscheidungen des Schiedsrichters: Michael Ballack attackiert Schiedsrichter Tom Henning Ovrebo, nachdem der einen vermeintlichen Elfmeter für Chelsea nicht pfiff. Quelle: dpa

Hatte kein Verständnis für die Entscheidungen des Schiedsrichters: Michael Ballack attackiert Schiedsrichter Tom Henning Ovrebo, nachdem der einen vermeintlichen Elfmeter für Chelsea nicht pfiff.

(Foto: dpa)

dpa LONDON. Auch nach dem schmerzlichen "Last-Minute"-Aus mit seinem FC Chelsea im Champions-League-Halbfinale gegen den FC Barcelona glaubt DFB-Kapitän Michael Ballack weiter daran, die europäische Königsklasse noch zu gewinnen.

"Ich spiele in einer super Mannschaft, da ist die Chance relativ hoch jedes Jahr, ins Finale zu kommen", sagte der 32 Jahre alte Mittelfeldspieler nach dem 1:1. Nach dem 0:0 im Hinspiel eine Woche zuvor verabschiedeten sich die "Blues" damit aus dem Wettbewerb.

"In den letzten Jahren waren es fast immer dieselben Mannschaften, die im Halbfinale standen, von daher hoffe ich, dass da in den nächsten ein, zwei Jahren noch etwas möglich ist", sagte Ballack.

Vor dem Hintergrund mehrerer umstrittener Schiedsrichter-Entscheidungen des Norwegers Tom Henning Øvrebø traf Chelsea der K.o. laut Ballack ähnlich hart wie die Final-Niederlage im Elfmeterschießen gegen Manchester United vergangenes Jahr. "In der 94. Minute auszuscheiden, in einer Situation, wo man nicht mehr reagieren kann - das ist natürlich eine riesige Enttäuschung", sagte der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.

"Wir waren die bessere Mannschaft und hatten mehr Chancen. Wir sind enttäuscht darüber, dass wir es selber nicht gepackt haben - und über den Schiedsrichter", sagte Ballack. Zahlreiche Chelsea-Spieler, allen voran Stürmer Didier Drogba, protestierten nach dem Abpfiff wütend gegen den Unparteiischen, der unter anderem zwei Strafraum- Handspiele nicht ahndete.

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