Fußball
Ballack-Coach Mourinho kämpft um Job

José Mourinho hofft im Kampf um seinen Arbeitsplatz beim FC Chelsea auf die Mithilfe des deutschen Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack, der AS Rom auf dem Weg zum ersten Titeltriumph dagegen auch auf den deutschen Schiedsrichter Herbert Fandel.

dpa FRANKFURT/MAIN. José Mourinho hofft im Kampf um seinen Arbeitsplatz beim FC Chelsea auf die Mithilfe des deutschen Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack, der AS Rom auf dem Weg zum ersten Titeltriumph dagegen auch auf den deutschen Schiedsrichter Herbert Fandel.

Während die „Blauen“ am 04. April an der Stamford Bridge den ersten Schritt zum Weiterkommen gegen den FC Valencia machen wollen, ist den Römern im Duell mit Manchester United Angst und Bange vor der angeblichen Stolpersucht von Manchester Uniteds Dribbel-As Cristiano Ronaldo. „Viel wird vom Schiedsrichter abhängen“, meinte Christian Panucci in Richtung von DFB-Referee Fandel (Kylburg). Der Gewinner dieses Duells trifft im Halbfinale auf den Sieger der Begegnung FC Bayern - AC Mailand.

Wer sich indes zwischen Chelsea und Valencia durchsetzt, bekommt es in der Vorschlussrunde entweder mit dem PSV Eindhoven zu tun oder aber mit dem FC Liverpool. Die Chancen auf ein Weiterkommen liegen laut Chelseas ivorischem Sturmtank Didier Drogba nur bei 50 Prozent. „Es ist eine sehr komplette Mannschaft, die auch auswärts keine Angst hat“, sagte der in dieser Saison in der Königsklasse bislang fünf Mal erfolgreiche Ballack-Mitspieler über den Tabellendritten der Primera Division. Und der warf immerhin zuletzt sogar den Serie-A-Primus Inter Mailand mit zwei Unentschieden aus dem Wettbewerb.

Beim Premier-League-Zweiten Chelsea sollen Ballack, Drogba, aber auch Frank Lampard trotz eines gebrochen Handgelenks erneut die Sache richten. Und dafür sorgen, dass die Diskussionen um Mourinho nicht wieder heftiger entfachen, nachdem der 1:0-Auswärtssieg am Wochenende beim FC Watford zumindest ein bisschen Ruhe um den eigenwilligen Portugiesen gebracht hatte. Allerdings wollen auch die Spanier alles in die Waagschale werfen. „Für uns werden es die wichtigsten Spiele in diesem Jahr sein“, betonte Valencias David Villa, der ohne Sturmpartner Fernando Morientes (Schulterverletzung) auskommen muss.

„Vom Beginn der Saison an haben wir gewusst, dass wir uns keine Fehler erlauben dürfen, das wird gegen Valencia besonders so sein“, glaubt Drogba. Allerdings sind sich die englischen Medien bereits sicher: Sogar der Triumph in der Champions League könnte eine Trennung von Ballack-Befürworter Mourinho bei Chelsea, das seine vergangenen vier Heimspiele in der europäischen Eliteliga allesamt gewann, im Sommer nicht mehr verhindern.

Derartige Sorgen muss sich Manchester-Coach Sir Alex Ferguson vor dem Match im Römer Olympiastadion nicht machen, führt er mit Manu doch die Premier League vor Chelsea an. Vor den von AS-Denkmal Francesco Totti angeführten Hauptstädtern hat der zweimalige Champions-League-Gewinner aber höchsten Respekt. „Wir unterschätzen unsere Aufgabe nicht, es wird eine schwierige“, meinte Ferguson. „Es ist wahrscheinlich das härteste Viertelfinale von allen.“

Hoffnungen setzen die Engländer vor allem in Ronaldos unwiderstehliche Tempo-Dribblings. Aber: Der Portugiese konnte in der Königsklasse für United noch kein Tor erzielen, ebenso wenig wie Wayne Rooney in dieser Spielzeit. Und auf der Gegenseite baut die Roma auf ihr Urgestein. „Totti ist ein ganz Großer und er wird es Euch zeigen“, kündigte Geschäftsführerin Rosella Sensi bereits an.

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