Fußball
Barcelona vor Werder-Spiel in Spanien Spitze

Drei Tage vor seinem Champions-League-Gastspiel bei Werder Bremen hat Titelverteidiger FC Barcelona in der Spitzenpartie der spanischen Liga gegen den FC Valencia sich mit einem 1:1 (0:1)-Remis zufrieden geben müssen.

dpa BARCELONA. Drei Tage vor seinem Champions-League-Gastspiel bei Werder Bremen hat Titelverteidiger FC Barcelona in der Spitzenpartie der spanischen Liga gegen den FC Valencia sich mit einem 1:1 (0:1)-Remis zufrieden geben müssen.

Der gewonnene Punkt reichte dem spanischen Fußballmeister jedoch, um die Tabellenführung in der Primera División zu erobern. Der bisherige Spitzenreiter FC Sevilla verlor bei Atlético Madrid mit 1:2 (1:0). Barça rangiert punktgleich mit Real Madrid und dem FC Valencia an der Spitze.

Werders Gruppenrivale zeigte trotz der Punkteteilung mit dem Angstgegner Valencia eine mitreißende Partie. „Barça und Valencia sind eindeutig die besten Teams der spanischen Liga“, räumte sogar das Madrider Sportblatt „As“ ein, dessen Sympathien sonst eher bei Real liegen. „Sie sind eine Klasse besser als alle andere Mannschaften.“

Die Valencianer, die seit sechs Jahren in Barcelonas Camp-Nou-Stadion ungeschlagen sind, zeigten in der ersten Hälfte das bessere Spiel und gingen nach einem schulmäßigen Konter durch David Villa (16. Minute) in Führung. Der Torjäger hatte später bei einem Pfostenschuss sogar das mögliche 2:0 auf dem Fuß.

„Wir sind Valencias Taktik auf den Leim gegangen“, gestand Barça-Trainer Frank Rijkaard ein. Er wechselte zur Pause seinen Edelreservisten Andrés Iniesta ein, der für die Katalanen zum Held des Tages wurde. Der Mittelfeldspieler verlieh dem Spiel des Meisters nicht nur mehr Schwung, sondern erzielte in der 48. Minute auch den Ausgleich.

In der dramatischen Schlussphase vergaben die Blauroten mehrere Möglichkeiten zum Siegtreffer. Die beste davon hatte der Argentinier Javier Saviola, der bei Barça eigentlich schon ausrangiert war und den Rijkaard zur allgemeinen Überraschung erstmals seit Mai 2004 wieder in einem Pflichtspiel einsetzte. Superstar Ronaldinho feuerte seine Mitspieler unermüdlich an, blieb aber insgesamt eher blass.

Valencias Trainer Quique Sánchez Flores zog nach der Partie ein Resümee, das Werder für die Partie als Warnung dienen könnte: „Wir haben nicht gewonnen, weil wir Barça nach der Pause fünf Minuten lang erlaubt haben, das Spiel zu machen. Das war entscheidend.“

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