Fußball Bundesliga
Aachen dreht Aufsteigerduell gegen Bochum

Der VfL Bochum hat vergebens zum Sturm auf den Tivoli angesetzt. Im Aufsteigerduell wendete Alemannia Aachen durch einen Doppelschlag von Jan Schlaudraff und Sascha Rösler die Partie und setzte sich mit 2:1 durch.

Mit dem ersten Sieg am heimischen Tivoli über den VfL Bochum nach 46 Jahren hat Alemannia Aachen den Anschluss an die oberen Tabellenregionen der Bundesliga geschafft. Die Mannschaft von Trainer Michael Frontzeck kam im Duell der Aufsteiger zu einem insgesamt glücklichen 2:1 (0:1). Die Entscheidung fiel durch einen Doppelschlag mit Toren von Jan Schlaudraff (48.) und Sascha Rösler (30.), nachdem die Westfalen durch Zvjezdan Misimovic (37.) in Führung gegangen waren.

Im dritten Spiel unter der Regie von Coach Frontzeck präsentierten sich die Gastgeber vor 20 300 Zuschauern am Tivoli in den ersten 45 Minuten wie ein Abstiegsaspirant. Kaum sehenswerte Kombinationen, kaum Torchancen, aber dafür zahlreiche Fehlpässe prägten das Spiel der Alemannia. Folgerichtig kamen die Bochumer durch einen Kopfball von Theofanis Gekas sowie dem Versuch einer "Bogenlampe" von Misimovic zuerst zu hochkarätigen Möglichkeiten. Allerdings versäumte es der VfL nach der 1:0-Führung durch einen Aufsetzer aus rund 25 Metern von Misimovic den Vorsprung auszubauen.

Völlig frei scheiterte Gekas vor der Pause, in der die enttäuschten Aachener Fans die Leistung ihrer Truppe mit einem gellenden Pfeifkonzert honorierten. Wie verwandelt kamen die Gastgeber nach dem Wechsel aus der Kabine und durch den für die Länderspiele gegen Georgien und die Slowakei von Bundestrainer Joachim Löw nominierten Schlaudraff zum Ausgleich.

Nur knapp eine Minute später traf Rösler mit einem Schuss aus spitzem Winkel zum überraschenden 2:1. Nach der Führung war jedoch auch von den Aachenern in der Offensive nicht mehr viel zu sehen. Aber auch Bochum, das das letzte Duell beider Teams in der Zweiten Liga im April noch mit 2:0 am Tivoli gewonnen hatte, fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss, um die Aachener dauerhaft unter Druck zu setzten.

© SID

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