Fußball-Bundesliga
Achtungserfolg für Mainz gegen VfB

Schlusslicht FSV Mainz 05 hat durch einen Achtungserfolg die Rückkehr des VfB Stuttgart an die Spitze der Fußball-Bundesliga verhindert. Die Rheinhessen trotzen den Gästen am Freitag vor 20 300 Zuschauern im ausverkauften Bruchweg-Stadion ein 0:0 ab, verpassten aber den Sprung vom letzten Tabellenplatz.

dpa MAINZ. Die deutlich verbesserten Mainzer, bei denen Trainer Jürgen Klopp seinen zuletzt enttäuschenden Stammtorwart und Mannschaftskapitän Dimo Wache auf die Bank verbannt hatte, hatten sogar die klareren Torchancen gegen enttäuschende Stuttgarter. Durch das Remis ist der FSV seit fast vier Monaten sieglos und seit vier Spielen ohne Torerfolg.

Mit dem Wechsel auf der Torhüter-Position hatte Klopp bereits vor dem Anpfiff ein Zeichen gesetzt und den Druck auf die Mannschaft erhöht. Für Wache stand Christian Wetklo zum ersten Mal seit sieben Monaten in der Bundesliga wieder im Tor der Mainzer. „Das bedeutet aber überhaupt nicht, dass Dimo Wache jetzt abgeschrieben ist“, sagte FSV-Manager Christian Heidel. Auf dem Rasen schien sich die Maßnahme jedoch auszuzahlen. Wetklo hielt fehlerfrei und wurde von den eigenen Fans bei fast jeder Aktion bejubelt. Die Gastgeber setzten die ersten Akzente und drängten den VfB zunächst überraschend in dessen Hälfte.

Nach sechs Minuten hatte der frühere Stuttgarter Imre Szabics die große Chance zur Führung, vergab jedoch freistehend aus elf Metern. Kurz darauf lenkte VfB-Keeper Timo Hildebrand einen Schuss von Markus Feulner um den Pfosten. Doch nach der stürmischen Anfangsphase, in der die Stuttgarter überhaupt nicht in ihr Spiel fanden, verflachte die Partie. Der VfB beruhigte das Geschehen und erarbeitete sich mehr Spielanteile. Gefährliche Torchancen ergaben sich jedoch keine, die Offensive um Cacau und Mario Gomez war zunächst viel zu harmlos.

Auch in den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild: Die Gäste wirkten reifer in der Spielanlage, die Mainzer hielten mit großem Kampfgeist dagegen. Keine Mühe hatte Wetklo bei einem Distanzschuss des Ex-Mainzers Antonio da Silva (49.). Auf der anderen Seite verfehlte Marco Rose (51.) mit einem Kopfball nur um Zentimeter das VfB-Tor. Auch in der Folgezeit hatte der VfB etwas mehr vom Spiel, die Mainzer jedoch die besseren Chancen. Ein Schuss von Manuel Friedrich konnte da Silva (74.) gerade noch auf der Linie klären.

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