Fußball Bundesliga
Ailton will zu Hansa Rostock wechseln

Der ehemalige Bundesliga-Torschützenkönig Ailton hat erneut Interesse an einem Wechsel zum Bundesliga-Aufsteiger Hansa Rostock bekräftigt. Der Brasilianer kündigte bereits viele "Toni-Tore" an.

Der Flirt des ehemaligen Bundesliga-Torschützenkönigs Ailton mit Aufsteiger Hansa Rostock wird immer heftiger. "Hansa wäre ein guter Klub. Sie haben ein schönes Stadion. Sie kommen zurück in die Bundesliga. Sie können sich für den Uefa-Cup qualifizieren", sagte der brasilianische Fußballer überschwänglich im von TV-Comedian Oliver Pocher geführten Interview mit der Bild am Sonntag.

Auch Hansa hatte jüngst bestätigt, an dem ehemaligen Bremer, Schalker und Hamburger zumindest interessiert zu sein. Er steht derzeit bei Roter Stern Belgrad unter Vertrag, war aber zuletzt an den Schweizer Traditionsklub Grasshopper Zürich ausgeliehen und erzielte dort in 13 Spielen acht Tore.

"Die Torjäger-Kanone kann zurück zu Papa kommen"

Der 33 Jahre alte Stürmer betonte nun, er sei fit und bereit für ein Engagement in Rostock: "Das gibt viele Toni-Tore. Die Torjäger-Kanone kann zurück zu Papa kommen."

Zugleich blickte er wehmütig auf seine bisherige Zeit in der Bundesliga zurück. "Mein Fehler war nicht der Wechsel von Bremen zu Schalke, sondern der von Schalke zu Besiktas Istanbul. Schalke ist geil - 65 000 Leute pro Spiel." Doch er habe sich selbst nicht im Griff gehabt. "Ich bin damals bei Problemen mit dem Trainer sofort explodiert - bumm! Wie eine Bombe. Das war noch der alte Ailton. Schalke war schön. Vor allem mit Typen wie Assauer."

Der Manager sei ein richtiger Mann, betonte Ailton, der Schalke im Sommer 2005 nach nur einem Jahr wieder verließ: "Er hat Cojones - Eier! Er hat damals viel Geld für einen sehr guten Spieler geboten." Assauer habe nicht lange gezögert. "Bei Schalke war es so wie mit meinen Cowboys in Brasilien. Die fragen: Was willst du für das Pferd? Ich sage: 1 000 Euro. Und abgemacht - das ist normal."

Woanders wie in Bremen, wo er 2004 mit Werder das Double geholt hatte und Torschützenkönig geworden war, sei mehrere Wochen immer nur geredet worden.

© SID

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