Fußball Bundesliga
Alarmstufe Rot vor Derby zwischen KSC und VfB

Nicht nur auf dem Platz droht es am Sonntag im Spiel zwischen dem Karlsruher SC und dem VfB Stuttgart heiß herzugehen. Die Polizei befürchtet gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen den Fangruppen.

Das anstehende baden-württembergische Derby in der Bundesliga zwischen Aufsteiger Karlsruher SC und dem VfB Stuttgart liefert nicht nur sportliche Brisanz. Auch für die Polizei gilt am Sonntag Alarmstufe Rot. Wie Einsatzleiter Fritz Rüffel vom Polizeipräsidium Karlsruhe am Mittwoch auf Anfrage bestätigte, gilt beim brisanten Nachbarschaftsduell die höchste Sicherheitsstufe. "Es gibt feindschaftliche Beziehungen zwischen einigen Fangruppen beider Klubs", erklärte Rüffel die umfangreichen Vorsichtsmaßnahmen und bestätigte einen Bericht der Sport Bild vom Mittwoch.

Rund 500 Beamte werden am Sonntag im Einsatz sein, normalerweise sind es bei Punktspielen des KSC nur zwischen 70 und 200 Polizisten. "Wir haben kräftig aufgestockt, weil das absolut erforderlich ist", erklärte Rüffel und betonte: "Wir werden keinerlei Toleranz gegenüber Krawallmachern zeigen. Wir werden gerade an Stellen, an denen die Fans beider Mannschaften auf Konfrontationskurs gehen könnten, sehr präsent sein."

Wie bereits bei sogenannten "Problemspielen" in der Vergangenheit sollen auch diesmal Festnahme- und Zugriffseinheiten eingesetzt werden. "Zudem werden wir mit Pferden und Hunden zur Stelle sein und zahlreiche szenekundige Beamte einsetzen", kündigte Polizeioberrat Rüffel an.

Platzverbote für szenebekannte Krawallmacher

Auch Platzverbote waren in den vergangenen Wochen ausgesprochen worden. Sechs szenebekannte Anhänger des VfB dürfen gar nicht erst aus Stuttgart ins rund 80 Kilometer entfernte Karlsruhe reisen. Sieben Fans der Badener dürfen sich dem Stadion am Wildpark höchstens bis auf zwei Kilometer nähern.

Der Bereich der Gegentribüne wird für Besucher, die aufgrund ihrer Kleidung oder sonstiger mitgeführter Utensilien als Anhänger des VfB Stuttgart erkennbar sind, nicht zugänglich sein. Das teilte der KSC am Mittwoch mit.

© SID

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