Fußball Bundesliga
Allofs hadert mit Bremens Verletzungspech

Nach dem bitteren 0:4 gegen Bayern München hat Werder Bremens Sportdirektor Klaus Allofs der Presse sein Leid geklagt: "Uns fehlen derzeit sechs bis sieben Spieler, die normalerweise in der Stammformation stehen würden."

Nach der 0:4-Pleite gegen den FC Bayern hat Klaus Allofs, Sportdirektor von Werder Bremen, der Presse Rede und Antwort gestanden.

Frage: "Herr Allofs, welche Erklärung haben Sie für die höchste Heimniederlage der Bremer Bundesliga-Geschichte gegen den FC Bayern?"

Klaus Allofs: "Uns fehlen derzeit sechs bis sieben Spieler, die normalerweise in der Stammformation stehen würden. Stattdessen kommen Leute zum Einsatz, die aus den verschiedensten Gründen noch nicht hundertprozentig fit sind. In so einer Situation ist es gerade gegen Bayern schwer zu bestehen. Wir müssen anerkennen, dass die Mannschaft, so wie sie derzeit aufgestellt ist, nicht die Sicherheit und Cleverness hat wie die Bayern."

Frage: "Können Sie Beispiele nennen?"

Allofs: "Petri Pasanen war beispielsweise über weite Strecken der Vorbereitung verletzt. Am vergangenen Mittwoch gegen Zagreb hat er dann notgedrungen erstmals 90 Minuten durchgespielt. Und nun wieder. Unter normalen Umständen wäre er auf der Position als rechter Verteidiger wahrscheinlich nur dritte Wahl. Da darf man keine Wunderdinge erwarten."

Frage: "Auch Naldo und Diego, zwei absolute Leistungsträger der vergangenen Saison, sind derzeit ein Schatten ihrer selbst." Allofs: "Beide waren im Sommer bei der Copa America und haben so gut wie keine Pause gehabt. Man sieht einfach, dass sie noch nicht wieder fit sind, aber wir haben eben momentan keine echten Alternativen."

Frage: "Läuft die Mannschaft dann nicht Gefahr, die Saisonziele gleich zu Beginn zu verspielen?"

Allofs: "Wir werden sicher nicht nach zwei Spieltagen unsere Ziele korrigieren, auch wenn die Lage im Augenblick schwierig ist. Aber klar ist auch, dass wir zurzeit nicht vom Titel reden brauchen. Das können die Bayern machen. Wir müssen hoffen, dass wir möglichst schnell unsere verletzten Spieler wieder an Bord bekommen. Dann mache ich mir keine Sorgen."

Frage: "Werden Sie personell bis zum Ende der Wechselfrist noch nachlegen?"

Allofs: "Ich will das nicht ausschließen. Wir werden natürlich die Augen offen halten. Aber in den verbleibenden zehn Tagen lässt sich auch nicht mehr viel machen. Wir werden sicher nicht in Panik geraten, denn etwas Sinnvolles kann man nur mit viel Geld machen, und das können wir derzeit nicht in die Hand nehmen."

© SID

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