Fußball Bundesliga
Allofs will "fairen Schlüssel" noch verfeinern

Klaus Allofs hat sich für eine neue Verteilung der Fernsehgelder in der Bundesliga ausgesprochen. "Wenn jetzt noch mehr sportliche Aspekte eine Rolle spielen, kann das nicht verkehrt sein", so der Werder-Sportdirektor.

Wenn es nach Klaus Allofs geht, sollte die Verteilung der künftigen TV-Mehreinnahmen durch die DFL Deutsche Fußball Liga Gmbh die sportliche Leistung mehr in den Vordergrund stellen. "Bisher haben wir einen sehr fairen Schlüssel. Aber das kann man noch verfeinern. Wenn jetzt noch mehr sportliche Aspekte bei der Aufteilung eine Rolle spielen, kann das nicht verkehrt sein", sagte der Sportdirektor vom Bundesligisten Werder Bremen der Tageszeitung Die Welt: "Es soll natürlich keiner weniger bekommen, sondern alle müssen davon profitieren."

Die Befürchtung von Eintracht Frankfurts Vorstandsboss Heribert Bruchhagen, dass sich die Entwicklung der Liga in eine Zweiklassengesellschaft noch verstärken könne, teilt Allofs nicht. "Diese Gefahr besteht nicht nur allein durch die Verteilung des Geldes. Wenn Vereine wie Werder oder Bayern München bei vielen sportlichen und wirtschaftlichen Entscheidungen richtig liegen, werden sie auch erfolgreicher sein als andere", meinte der Manager.

Zudem verfügten Vereine wie der Hamburger SV oder Hertha BSC Berlin über ein großes wirtschaftliches Umland. Man gehe also schon mit unterschiedlichen Voraussetzungen ins Rennen. "Deshalb darf es keine totale Gleichmacherei von allen 18 Klubs geben. Die Verteilung wird immer auseinander driften", erklärte Allofs.

© SID

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