Fußball Bundesliga
Angerer-Comeback verzögert sich

Ein Comeback von Nadine Angerer im Tor von Turbine Potsdam ist noch nicht abzusehen. Nach überstandener Lungenentzündung leidet die 29 Jahre alte WM-Heldin an einem grippalen Infekt und muss weiter pausieren.

Die Leidenszeit der Nadine Angerer ist noch nicht beendet, ihr Comeback im Tor von Bundesligist Turbine Potsdam weiter ungewiss. Nachdem die 29 Jahre alte Nationaltorhüterin eine beidseitige Lungenentzündung überstanden hat, leidet die Weltmeisterin nun unter den Folgen eines grippalen Infektes sowie einer Medikamentenallergie. Im Achtelfinale des DFB-Pokals am Sonntag gegen Bad Neuenahr wird Angerer fehlen.

"Wir müssen sie erst wieder aufbauen. Sie ist nach ihrer vierwöchigen Erkrankung körperlich am Boden", sagt Trainer Bernd Schröder. Der Turbine-Coach hofft, dass die Schlussfrau vor ihrem Wechsel zum schwedischen Spitzenklub Djurgarden IF Ende des Jahres überhaupt noch einmal für Potsdam zwischen den Pfosten stehen wird: "Sie ist eine erfahrene Spielerin, die unserem Spiel gut tut. Ich gehe einfach davon aus, dass sie wieder fit wird."

Ersatzkeeperin Schumann ebenfalls angeschlagen

Auch Angerers Ersatz Desirée Schumann konnte wegen eines Bandanrisses im Ellenbogen in der vergangenen Woche nicht trainieren, wird aber Sonntag gegen Neuenahr auflaufen. "Wenn das mit den Verletzungen so weitergeht, dann muss ich mich noch verkleiden und selbst ins Tor stellen. Das würde keiner merken", schmunzelte Schröder.

Für die Weltfußballerinnen-Wahl am 17. Dezember in Zürich sieht Schröder Angerer in der Favoritenrolle: "Es wird sich zwischen der Brasilianerin Marta und Nadine entscheiden."

© SID

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