Fußball Bundesliga
"Antifaschistische Kleiderkontrolle" bei Hertha

Das Berliner Olympiastadion soll in Zukunft frei von rechtsradikalen Elementen jeder Art sein. Beim Heimspiel von Hertha BSC gegen Nürnberg sollen nur politisch korrekt gekleidete Besucher die Eingangspforte passieren.

Hertha BSC Berlin beschreitet neue Wege im Kampf gegen den Rechtsradikalismus in deutschen Stadien. Der Klub wird zum Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg am Samstag das Aussehen seiner Zuschauer an den Eingängen genauestens unter die Lupe nehmen. Personen, die Kleidung tragen, die aus dem Sortiment von Firmen stammen, die bei Rechtsradikalen als beliebt gelten, werden des Stadions verwiesen.

Darunter fallen Artikel mit den Schriftzügen "Thor Steinar" oder "A.C.A.B". Auch wer Symbole mit rechtsradikaler Tendenz auf der Jacke oder dem Trikot trägt, erhält keinen Zugang ins Stadion. Die Ordner an den Eingängen wurden eigens zur Erkennung der entsprechenden Personen geschult. Die Maßnahme hatte der Klub bereits vor Saisonbeginn angekündigt.

© SID

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