Fußball Bundesliga
Anzeige gegen Eintracht-Stürmer Amanatidis

Der Polizei in Frankfurt hat eine Anzeige wegen Körperverletzung gegen Ioannis Amanatidis vorliegen. Der Stürmer von Eintracht Frankfurt soll in der Frankfurter Innenstadt eine 33 Jahre alte Frau geschlagen haben.

Der griechische Nationalstürmer Ioannis Amanatidis von Bundesligist Eintracht Frankfurt sieht sich einer Anzeige wegen Körperverletzung ausgesetzt. Amanatidis soll am Dienstagnachmittag in Frankfurt eine 33 Jahre alte Mazedonierin nach einem Streit auf der Straße geschlagen haben. Das Polizeipräsidium Frankfurt bestätigte auf Anfrage des Sport-Informations-Dienstes (sid), dass Anzeige gegen Amanatidis erstattet wurde.

Der Grieche beteuerte allerdings seine Unschuld. "Ich habe niemanden geschlagen und niemanden berührt, weder die Dame noch ihre Begleiter", versicherte er im DSF und vermutete: "Im Gegenteil, ich habe den Eindruck, dass sie ganz andere Interessen haben. Ich glaube nicht, dass jemand, der so posiert und in der Zeitung abgelichtet worden ist - dass jemand so aussieht, der geschlagen worden ist. Ich weiß nicht, was das für Leute sind, aber das wird man dann herausbekommen." In jedem Fall werde er einen Anwalt einschalten: "Mit Sicherheit, das lasse ich nicht auf mir lasten. Heute oder morgen werde ich näher dazu Stellung nehmen."

Schon in einem Gespräch mit Eintracht-Vorstandsboss Heribert Bruchhagen und Trainer Friedhelm Funkel hatte der Stürmer seine Unschuld beteuert, allerdings offenbar zumindest einen Körper-Kontakt eingeräumt. Vom hessischen Traditionsklub erhält Amanatidis laut Bruchhagen volle Rückendeckung und muss keinerlei Sanktionen befürchten.

"Er hat uns versichert, dass es bis auf einen Schubser mit einem Mann keinerlei körperlichen Kontakt gegeben hat. Wir haben vollstes Vertrauen in seine Aussage. Deshalb wird es auch nicht den Ansatz einer Sanktion geben", erklärte Bruchhagen auf einer extra einberufenen Pressekonferenz.

Amanatidis, der am Mittwoch ganz normal am Mannschaftstraining teilnahm und auch am Samstag (15.30 Uhr/live bei Premiere) im Spiel gegen Schalke 04 im Kader stehen soll, hat sich auf Rat seines Anwaltes bislang öffentlich noch nicht zu dem Vorfall geäußert.

Zu der Auseinandersetzung war es angeblich gekommen, nachdem die Frau in der Frankfurter Innenstadt in ein vollbesetztes Parkhaus abbiegen wollte und der Jeep von Amanatidis den Weg versperrte. Nach Darstellung der 33-Jährigen soll der aufgebrachte Amanatidis zunächst ihren Vater am Kragen gepackt haben. "Als ich meinen Vater schützen wollte, hat er mir mit der vollen Handfläche auf die linke Gesichtshälfte geschlagen", sagte die Frau der Bild-Zeitung.

© SID

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