Fußball Bundesliga
Atouba will trotz "Stinkefinger-Affäre" nicht weg

Trotz des Rummels um seine Entgleisung im Spiel gegen Moskau und den Beleidigungen gegen seine Person will Thimothee Atouba den Hamburger SV nicht verlassen. "Meine Familie fühlt sich wohl in Hamburg", sagte Atouba.

Eine Woche nach seiner Entgleisung beim Champions-League-Spiel des Hamburger SV gegen den russischen Meister Zska Moskau hat Abwehrspieler Thimothee Atouba Reue gezeigt und angekündigt, bei den Hanseaten bleiben zu wollen. "Ich wurde provoziert. Ich weiß, dass es keine gute Geste war. Jedoch bin ich nicht perfekt. Für meinen Fehler möchte ich mich öffentlich entschuldigen", sagte der Kameruner der Sport Bild.

Nachdem Atouba während der Begegnung gegen Moskau von den eigenen Fans ausgepfiffen und nach seiner Auswechslung zudem mit rassistischen Sprüchen beleidigt worden war, hatte er den Anhängern mehrmals den "Stinkefinger" entgegengestreckt. Von seinem Klub war er daraufhin für zwei Bundesligaspiele suspendiert und mit einer Geldstrafe belegt worden.

Nach anfänglichen Zweifeln, ob die Fortsetzung seiner Karriere in Hamburg noch Sinn mache, will Atouba nun seinen bis zum 30. Juni 2009 gültigen Vertrag erfüllen. "Meine Familie fühlt sich wohl in Hamburg", meinte der 24-Jährige: "Angst vor einer Rückkehr in die AOL-Arena habe ich nicht."

© SID

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