Fußball Bundesliga
Babbel bekommt vom DFB frei

VfB-Trainer Markus Babbel darf diese Woche den DFB-Trainerlehrgang schwänzen. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs zwischen Stuttgarts Sportvorstand Heldt und Chef-Ausbilder Wormuth.

Markus Babbel bleibt angesichts der sportlichen Krise von Bundesligist VfB Stuttgart seine Teilnahme am Trainerlehrgang des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vorerst erspart. Nach einem Gespräch zwischen VfB-Sportvorstand Horst Heldt und DFB-Chef-Ausbilder Frank Wormuth wird der frühere Nationalspieler zumindest in dieser Woche nicht am Unterricht in Köln teilnehmen müssen.

"Die Hälfte der Spieler ist weg, der Trainer ist auch nicht da, das ist Gift in der momentanen Situation", hatte Sportvorstand Horst Heldt am Sonntag nach der Niederlage des VfB Stuttgart gegen Werder Bremen (0:2) geklagt und daraufhin ein Gespräch mit Wormuth angekündigt. Aufgrund von Verletzungen sagten außerdem die Nationalspieler Serdar Tasci und Sami Khedira die anstehenden WM-Qualifikationsspiele ab und bleiben in Stuttgart. Timo Gebhart sagte seine Reise zur U21 ab.

Babbel müsste seit Juni an drei Tagen in der Woche seine Ausbildung zum Fußball-Lehrer absolvieren. Während seiner Zeit in Köln vertreten ihn beim Training seine Assistenten Rainer Widmayer und Alexander Zorniger. Aufgrund der zahlreichen englischen Wochen hatte Babbel schon zuvor mit dem Unterricht aussetzen dürfen - ohne sportlichen Erfolg allerdings: In der Bundesliga belegt der VfB nur Rang 13, in der Champions League gelangen nur zwei Unentschieden.

© SID

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