Fußball Bundesliga
Babbel erhält Jobgarantie von VfB-Präsident Staudt

Trotz der Talfahrt des VfB Stuttgart hält Präsident Erwin Staudt weiter an Trainer Markus Babbel fest. "Wir haben im Moment keine Veranlassung zu zweifeln", so der 61-Jährige.

Präsident Erwin Staudt von Bundesligist VfB Stuttgart hat Trainer Markus Babbel trotz der sportlich angespannten Lage eine Jobgarantie über das Ende der Hinrunde hinaus ausgesprochen. Auf die Frage, ob Babbel beim VfB in der Winterpause noch coachen wird, sagte Staudt der Welt am Sonntag: "So sehe ich das im Moment. Wir haben im Moment keine Veranlassung zu zweifeln."

Das Festhalten an Babbel sei jedoch "keine Nibelungentreue", meinte Staudt, "sondern wir haben sachliche Gründe". Der Klubchef sieht trotz der sportlichen Krise Fortschritte und sagte: "Babbel hat einen Prozess begonnen, der von der Mannschaft sehr positiv aufgenommen wird. Ich bin der festen Überzeugung, dass Markus Babbel von der Person, der Autorität, seinen handwerklichen Fähigkeiten und seiner visionären Kraft ein sehr guter Trainer ist."

"Viele Kleinigkeiten, die unsere Krise bedingen"

Staudt schloss aus, dass Babbels Pendeln zwischen Stuttgart und Köln, wo der Ex-Profi seine Trainerlizenz erwirbt, für die Probleme ursächlich ist. "Eigentlich fehlt Babbel öfter beim DFB in Köln als bei uns. Ich lasse dies nicht als Grund für unsere bislang schwache Saison gelten. Dauerhafte physische Präsenz ist in der Personalführung nicht entscheidend. Entscheidend ist es, in den richtigen Situationen da zu sein", sagte er.

Staudt sieht "nicht den einen großen Fehler, es sind eher viele Kleinigkeiten, die unsere Krise bedingen". Die Talfahrt, die den VfB zwischenzeitlich in den Tabellenkeller führte, verursacht bei Staudt größeres Unbehagen. "Es schmerzt, auf einem Abstiegsplatz zu stehen. Es schmerzt umso mehr, da Spiele wie in Glasgow belegen, dass wir eine gute Mannschaft haben. Eine gute Mannschaft, die ihr Potenzial nicht konstant abruft."

© SID

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