Fußball Bundesliga
Babbel fordert Siege gegen Freiburg und Timisoara

Stuttgart-Trainer Markus Babbel nimmt sein Team vor den Spielen gegen den SC Freiburg und beim FC Timisoara in Rumänien in die Pflicht. Dank Rotationsprinzip sollen zwei Siege her.

Trainer Markus Babbel vom VfB Stuttgart erwartet von seiner Mannschaft in den kommenden beiden Spielen zwei Siege. "Das werden zwei schwere Spiele", sagte er vor dem Heimspiel in der Bundesliga am Samstag (15.30 Uhr/live bei Sky und Liga total) gegen den SC Freiburg und dem Qualifikationsspiel zur Champions League am Dienstag (20.45 Uhr/live bei Sat.1) beim FC Timisoara in Rumänien und betonte: "Ich wäre nicht zufrieden, wenn wir ein Spiel gewinnen und eines verlieren."

Babbel kündigte seiner Mannschaft für die beiden Spiele auch die Einführung des Rotationsprinzips an. "Ich will frische Spieler haben, auch im Hinblick auf Dienstag", sagte er, wollte sich aber am Freitag nicht festlegen, wer von den Wechselspielen betroffen sein wird. Sicher ist lediglich: Neuzugang Stefano Celozzi wird für Christian Träsch (Handbruch) in die Mannschaft kommen, gesetzt sind auch Alexander Hleb und Pawel Pogrebnjak. Fraglich ist zumindest für Samstag der Einsatz von Stürmer Ciprian Marica (Oberschenkel).

Durchaus einen Vorteil verspricht sich der VfB-Trainer von den ungewöhnlichen äußeren Bedingungen beim Heimspiel-Auftakt. Weil die Stuttgarter Arena umgebaut wird, fehlt zunächst die komplette Kurve zum Vereinsgelände hin (Untertürkheimer Kurve). "Ich habe es mir schlimmer vorgestellt", sagte Babbel nach einem Training auf der Baustelle und versicherte: "Das wird eher ein Vorteil für uns als für den Gegner." Nur rund 41 000 Besucher finden in den kommenden zwei Jahren im künftigen 60 000-Zuschauer-Stadion Platz.

Abschied von Bastürk steht bevor

Unterdessen rückt ein Abschied von Yildiray Bastürk immer näher. Nach dem gescheiterten Transfer von Jan Simak zu Hannover 96 steht der verletzungsanfällige Mittelfeldspieler vor einem Wechsel zu Besiktas Istanbul. "Da wird etwas passieren, ich denke, dass wir uns einigen werden", sagte VfB-Sportdirektor Horst Heldt. Weitere Neuzugänge bis zum Transferschluss am 31. August schloss er nicht aus, betonte allerdings auch, nicht unter Druck zu stehen. "Ich sehe die Lage ganz entspannt."

Mit einem Schmunzeln reagierte Heldt außerdem auf die Forderung von Torhüter Jens Lehmann, der nach den Verpflichtungen von Hleb (2 Mill. Euro Leihgebühr) und Pogrebnjak (5 Mill. Euro Ablöse) die Investition der verbliebenen rund 23 Mill. aus dem Transfer von Mario Gomez angemahnt hatte. Mit dem Rechnen, ließ der Sportdirektor durchblicken, habe es Lehmann nicht so: "Es gibt Sachen, die kann man ihm nicht mehr beibringen."

© SID

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