Fußball Bundesliga
Babbel nach 2:4-Niederlage noch stärker unter Druck

Markus Babbel gerät immer stärker unter Druck. Das Team des stark kritisierten Trainers von 1899 Hoffenheim verlor auch das Kellerduell beim 1. FC Nürnberg. Werder Bremen könnte damit zu Babbels Schicksalsspiel werden.
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NürnbergFür Hoffenheims Trainer Markus Babbel könnte das Heimspiel am Sonntag gegen Werder Bremen die letzte Chance sein, seinen derzeitigen Job zu behalten. Nach der 2:4-Niederlage gegen Nürnberg ist der Druck auf den 40-Jährigen noch größer geworden.

Während die durchaus bemühten, meist aber harmlosen Kraichgauer, die nur eines der letzten neun Spiele gewannen, auf dem Relegationsplatz bleiben, konnte sich der Club durch den zweiten Heimsieg der Saison etwas absetzen und hat nun schon vier Zähler Vorsprung vor Hoffenheim.

Hiroshi Kiyotake brachte Nürnberg in der sechsten Minute in Führung. Der Ausgleich gelang Sven Schipplock (33.), ehe der Ex-Hoffenheimer Per Nilsson per Kopf nach einem Lattenschuss von Timo Gebhart zum 2:1 für den Club traf (43.). Sebastian Polter sorgte vor 30.397 Zuschauern nach einem Patzer von Marvin Compper in der 69. Minute für die Vorentscheidung. Nach einem Handspiel von Nilsson verkürzte Sead Salihovic (81.) mit einem verwandelten Elfmeter noch einmal für die Gäste, doch Kiyotake setzte nach einem sehenswerten Solo den Schlusspunkt (86.).

Der FCN verdiente sich den ersten Erfolg in der heimischen Arena gegen Hoffenheim angesichts der besseren Chancen. Zudem agierten die Franken, die am Samstag in Leverkusen nachlegen wollen, in den Zweikämpfen entschlossener.

Dabei war der Beginn nicht gerade vielversprechend. Hoffenheim nutzte dies aus und hatte durch Kevin Volland bereits in der fünften Minute die erste richtig gute Chance. Der U21-Nationalspieler verzog jedoch nach schönem Pass von Schipplock freistehend.

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Erster Schuss, erster Treffer

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