Fußball Bundesliga
Bader: "Die Horrorvision ist, wenn wir absteigen"

Sportdirektor Martin Bader hat einen möglichen Abstieg des 1. FC Nürnberg als "Horrorvision" bezeichnet. An Trainer Thomas von Heesen hält der 40-Jährige weiterhin fest.

Am Trainer wird nicht gerüttelt, auch wenn der drohende Abstieg nach Ansicht von Sportdirektor Martin Bader fatale Folgen für den 1. FC Nürnberg hätte. "Die Horrorvision ist, wenn wir absteigen. Das würde den Verein weit zurückwerfen", sagte Bader gegenüber Eurosport. Coach Thomas von Heesen bezeichnete er als "Wunschkandidat".

Es sei "fernab von jeglicher Logik, nach zwei oder drei Wochen zu entscheiden, ob sich irgendetwas gelohnt hat oder nicht", sagte Bader. Entsprechend würde die Arbeit von von Heesen nicht in Frage gestellt.

Unschätzbarer Vorteil gegenüber Meyer

Der frühere Profi hat seit seinem Amtsantritt am 12. Februar keines der sechs Pflichtspiele der Franken gewonnen. Bader meinte aber, von Heesen habe sein Können schon nachgewiesen - und gegenüber Vorgänger Hans Meyer einen unschätzbaren Vorteil, weil er dem Club "sowohl in der Ersten, als auch in der Zweiten Liga zur Verfügung" stehen würde. Das sei bei Meyer nicht der Fall gewesen.

Auch wenn ein Neuanfang in der zweithöchsten Spielklasse für den Pokalsieger möglich wäre, fürchtet Bader doch die Konsequenzen des Abstieges. "Wir haben die Region förmlich wieder wach geküsst und dabei auch die Finanzen des Vereins saniert. All das würde durch einen Abstieg gefährdet werden", sagte er.

© SID

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