Fußball Bundesliga
Basler fordert Jäggi-Rücktritt

Mario Basler gibt dem Vorstandsvorsitzenden des 1. FC Kaiserslautern, Rene C. Jäggi, die Schlud am sportlichen Misserfolg des Bundesligisten. "Er muss gehen, bevor hier alles in Trümmern liegt", sagte der 36-Jährige.

Wenn es nach Mario Basler geht, steht der Schuldige für der sportlichen Misere des 1. FC Kaiserslautern fest. Der frühere Nationalspieler gibt Rene C. Jäggi die Schuld an der tristen Lage beim Bundesligisten und forderte den Vorstandsvorsitzenden des Tabellen-Vorletzten zum Rücktritt auf. "Er muss gehen, bevor hier alles in Trümmern liegt. Jäggi ist angetreten, den Verein wirtschaftlich zu sanieren. Im Ergebnis hat er den FCK sportlich ruiniert", sagte der 36-jährige Basler im Gespräch mit der Bild am Sonntag

"Er hat nichts bewirkt, sondern nur kassiert"

Basler, der in 262 Bundesliga-Spielen für Kaiserslautern, Bayern München und Werder Bremen insgesamt 62 Tore erzielte, beschuldigt Jäggi der persönlichen Bereicherung. "Man hört, dass Jäggi an den Gewinnen des Vereins beteiligt ist. Das kann doch nicht sein. Jeder Euro muss in den sportlichen Erfolg fließen. Er hat also nichts bewirkt, sondern nur kassiert", polterte Basler und wirft dem Schweizer unter anderem den Verkauf des Betzenbergs zum "Sommer-Schlussverkauf von rund 36 Mill. Euro" vor.

Ein persönliches Engagement bei den "Roten Teufeln" schließt Basler, der Ende September als Trainer des Regionalligisten Jahn Regensburg entlassen wurde, nicht aus. "Es wird in der Pfalz immer Menschen geben, die bereit stehen, Verantwortung zu übernehmen - egal, ob sie Briegel, Toppmöller, Koch oder Basler heißen", stellte der 30-malige Nationalspieler klar, betonte aber gleichzeitig: "Nicht mit und nicht unter Jäggi."

Trainingslager vor dem Kellerduell

Derweil absolviert das Team des abstiegsgefährdeten Bundesligisten als Einstimmung auf das Kellerduell gegen das Tabellenschlusslicht 1. FC Nürnberg am Samstag (15.30 Uhr/live bei Premiere) ein dreitägiges Trainingslager in Westerburg. Bei der intensiven Trainingseinheit von Montag bis Mittwoch im Westerwald werden neben dem verletzten Christian Nerlinger (Teilabriss des Innenbandes im Knie) auch Fabian Schönheim (Schulverpflichtung) und Halil Altintop fehlen. Der in dieser Saison mit zehn Toren beste FCK-Schütze trifft am Mittwoch mit der türkischen Nationalmannschaft im WM-Playoff-Rückspiel auf die Schweiz.

Kaiserslauterns Trainer Michael Henke erwartet pünktlich zum ersten Training am Montag auch Ferydoon Zandi zurück, der in der vergangenen Woche bei der iranischen Nationalelf weilte und mit dem WM-Teilnehmer ein Turnier in Teheran bestritt.

© SID

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