Fußball Bundesliga
Bayarena wird bis 2009 generalüberholt

Ab Ende des Jahres soll die Leverkusener Bayarena bis 2009 grundlegend umgebaut und saniert werden. Unter anderem sollen im Stadion von Bundesligist Bayer Leverkusen dann über 30 000 Zuschauer Platz finden.

Rund um die Bayarena, der Heimstätte des Bundesligisten Bayer Leverkusen, werden noch in diesem Jahr umfangreiche Umbauarbeiten beginnen. Das Stadion soll in den kommenden Jahren ein völlig neues Gesicht bekommen und wird bis zum Sommer 2009 über 30 000 Plätze fassen.

Kosten von 57 Mill. Euro

Dies bestätigte der Verein am Freitag auf einer Pressekonferenz, nachdem der Vorstand der Bayer AG in einer Sitzung den Plänen des Klubs für einen grundlegenden Umbau zugestimmt hatte. Die Arbeiten sollen Ende 2007 beginnen und bis zum Start der Saison 2009/2 010 abgeschlossen sein. Stichtag ist der 7. Juli 2009. Die Gesamtkosten werden 57 Mill. Euro betragen, die die Bayer 04 Fußball Gmbh laut Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser "alleine stemmt".

Optisches Highlight der umgestalteten Arena wird ein überdimensionales liegendes Bayer-Kreuz hoch über der Spielfläche, das mit einem Durchmesser von 200 Metern und 2000 Leuchtdioden auch vom Flugzeug aus sichtbar sein wird.

Die Zuschauerränge werden mit einer lichtdurchlässigen, zeltartigen Dachkonstruktion überspannt, die an den Längsseiten über den Tribünenbereich herausragt und den Besuchern auch vor den Stadiontoren Schutz vor dem Regen bietet. Das Dach wird von zwei gigantischen stählernen Ringen gehalten.

"Weichen für erfolgreiche Zukunft"

"Wir freuen uns sehr über die Zustimmung zum Ausbau unseres Stadions. Damit sind die Weichen für unsere erfolgreiche Zukunft gestellt", erklärte Holzhäuser: "Mit der neuen Bayarena werden wir nicht nur über ein Stadion mit modernster Infrastruktur verfügen, sondern auch die Möglichkeit bekommen, zusätzliche Ertragspotenziale zu erschließen."

Die bisherigen Tribünenbereiche werden erheblich aufgestockt, die Besucher-Kapazität erhöht sich von derzeit 22 500 auf etwas über 30 000 Sitzplätze. Wie vielen Zuschauern das Stadion dann exakt Platz bieten wird, steht jedoch noch nicht fest. Der "Hospitality"-Bereich mit Restaurants und Logen wird auf über 2000 Plätze erweitert, die Zahl der Arbeitsplätze für die Pressemitarbeiter auf 228 verdoppelt. Die Größe des Team- und Physiobereichs wird auf 2 600 Quadratmeter sogar vervierfacht. Auch die Infrastruktur wird verbessert - neben dem Stadion muss das alte Klubhaus einem Parkhaus weichen. Neben dem Stadionhotel wird zudem ein großes Reha-Zentrum errichtet.

© SID

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