Fußball Bundesliga
Bayer muss bittere Pille schlucken

Der FC Bayern München hat Bayer Leverkusen am zwölften Bundesliga-Spieltag mit 3:2 (1:0) besiegt. Leverkusen war über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, brach zum Schluss seines Heimspiels jedoch ein.

Bayern München ist in der Bundesliga am zwölften Spieltag der erhoffte Befreiungsschlag gelungen: Der Meister feierte drei Tage nach der 0:1-Heimpleite gegen Hannover 96 bei Bayer Leverkusen mit 3:2 (1:0) seinen zweiten Auswärtserfolg nach dem 2:1 am 20. August beim VfL Bochum und verkürzte den Rückstand auf Spitzenreiter Werder Bremen durch den Siegtreffer von Claudio Pizarro vier Minuten vor dem Ende auf drei Punkte. Leverkusen dagegen steckt nach seiner zweiten Heimpleite weiter im Mittelfeld der Tabelle fest.

Hasan Salihamidzic brachte die Gäste in der 33. Minute mit einem Distanzschuss in Führung, nachdem Roy Makaay den Ball geschickt abgelegt hatte. Die Werkself glich in der 48. Minute durch Stefan Kießling, der mit Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt worden war, aus. Der Ex-Nürnberger profitierte von einem Fehler von Oliver Kahn. Der Bayern-Torwart hatte einen Fernschuss von Tranquillo Barnetta nach vorne abklatschen lassen. Kießling war in Abstauber-Manier zur Stelle und schoss ein.

Demichelis legt Grundstein für Bayern-Sieg

Der ebenfalls eingewechselte Brasilianer Athirson (80.) nach herrlicher Kombination über die Station Sergej Barbarez und Andrej Woronin brachte die Hausherren zwar in Führung, doch der Argentinier Martin Demichelis (83.) legte seinem Arbeitgeber per Kopfball noch den Grundstein zum glücklichen Erfolg.

Leverkusen hatte die Partie in der ersten Halbzeit total verschlafen. Die Bayern diktierten das Geschehen und besaßen klare Feldvorteile. Jeweils per Kopfball verpassten Daniel van Buyten (37.) und Pizarro (41.) eine Resultatserhöhung. Bayer-Coach Michael Skibbe bewies mit der Hereinnahme von Kießling jedoch ein glückliches Händchen. Für den U21-Nationalspieler übernahm Barbarez den defensiveren Part im Mittelfeld für den ausgewechselten Simon Rolfes.

Die Münchener zeigten sich zwar insgesamt engagierter als zuletzt gegen Hannover, aber überzeugen vermochte die Mannschaft von Trainer Felix Magath überwiegend nicht. Vielfach waren die Angriffs-Aktionen von wenig Spielintelligenz und Überraschungsmomenten gekennzeichnet. Bezeichnend, dass der erste Schuss aufs gegnerische Tor von Pizarro erst in der 67. Minute abgegeben wurde. Makaay (74.) verfehlte bei einem Konter das leere Tor. Bei den Gastgebern hatte Kießling (77.) mit einem Schuss ans Außennetz Pech.

© SID

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