Fußball Bundesliga
Bayer muss für Barnetta finanziell nachlegen

Bayer Leverkusen ist zu einer Nachzahlung in Höhe von 264 000 Euro an den FC St. Gallen verdonnert worden. Zuvor hatte sich Bayer geweigert, beim Transfer von Tranquillo Barnetta eine Ausbildungsentschädigung zu zahlen.

Für den Transfer von Tranquillo Barnetta muss Bayer Leverkusen tiefer in die Tasche greifen als bisher gedacht. Der Bundesligist muss für den Schweizer Nationalspieler an den FC St. Gallen einen Nachschlag in Höhe von umgerechnet 264 000 Euro bezahlen. Das entschied der Internationale Gerichtshof (CAS) am Dienstag. Bayer hatte sich geweigert, die vom Weltverband Fifa festgeschriebene Ausbildungsentschädigung für den 20 Jahre alten Mittelfeldspieler zu überweisen.

Bislang gingen nur 18 000 Euro auf dem Konto des Schweizer A-Nationalligaklubs ein. Den Rest forderte St. Gallen vor dem CAS ein. Bayer war der Meinung, dass für die drei Jahre, in denen Barnetta einen Profi-Vertrag besaß, keine Ausbildungsentschädigung zu entrichten sei. Den von Leverkusen angebotenen Vergleich hatte St. Gallen abgelehnt.

© SID

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