Fußball Bundesliga
Bayer zahlt zehn Millionen für Renato Augusto

Weil Bundesligist Bayer Leverkusen auch an zwei Rechtehalter zahlt, muss der Werksklub für Neuzugang Renato Augusto statt fünf rund zehn Mill. Euro berappen.

Bundesligist Bayer Leverkusen muss für Neuzugang Renato Augusto tiefer in die Tasche greifen als von Seiten des Vereins angekündigt. Nach Angaben des abgebenden Vereins Flamengo Rio de Janeiro kostet der Brasilianer den Bundesligisten Bayer Leverkusen erheblich mehr als die kolportierten fünf Mill. Euro. Bei der Verabschiedung des Mittelfeldspielers legte Vizepräsident Kleber Leite entgegen der Abmachung Zahlen auf den Tisch: Demnach zahlt Bayer zehn Mill. Euro, 5,2 Mill. davon an Flamengo, das 52 Prozent der Transferrechte hält. Der Rest geht zu gleichen Teilen an die Sportrechte-Firma Traffic und die Investorengruppe MFD.

Renato will sich am Sonntag vor dem Stadtduell mit Vasco da Gama im Maracana-Stadion von seinen Teamkollegen verabschieden und am Dienstag mit seiner Mutter und einem Freund Richtung Leverkusen aufbrechen. "Ich glaube, dass ich reif genug für einen Wechsel ins Ausland bin", sagte der 20-Jährige, der vor zwei Jahren bei Flamengo sein Profidebüt gab.

Leverkusen hatte am Donnerstag die Verpflichtung des spielstarken Jungstars für die nächsten fünf Jahre bis 2013 verkündet. Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser hatte erklärt, dass beide Seiten über die Höhe der Ablöse Stillschweigen vereinbart hätten - dies galt dann wohl doch nur für den Bundesligisten.

© SID

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