Fußball Bundesliga
Bayer zieht für sechs Monate nach Düsseldorf um

Bayer Leverkusen geht fremd: Der Bundesligist bestätigte am Dienstag, den letzten Hinrunden-Spieltag und alle Rückrunden-Heimspiele der Saison 2008/09 in Düsseldorf auszutragen.

Bundesligist Bayer Leverkusen wird aus Sicherheitsgründen den letzten Hinrunden-Spieltag und alle Heimspiele in der Rückrunde der kommenden Bundesliga-Spielzeit 2008/09 in der Düsseldorfer Arena austragen.

Dies gab der Werksklub am Dienstag offiziell bekannt und gestand auch ein, dass die Kosten für den Bau der neuen Bayarena auf bis zu 70 Mill. Euro steigen. Ursprünglich sollten sich die Kosten auf 57 Mill. Euro belaufen. Ausschlaggebend seien die Kostenexplosion für Stahl und generell steigende Baupreise gewesen. Mit Beginn der Spielzeit 2009/2 010 soll im neuen Stadion gespielt werden.

Ausbau auf 30 000 Plätze

Die Bayarena wird sukzessive von derzeit 22 500 auf ein Fassungsvermögen von 30 000 Zuschauern ausgebaut. Zurzeit wird der Bundesligaspielbetrieb von Bayer ohne größere Einschränkungen noch in der Bayarena abgewickelt.

"Ende dieses Jahres werden wir planmäßig mit der Errichtung des neuen Tribünendaches beginnen. Während dieser Phase können wir die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen für unsere Besucher nicht garantieren. Zudem würde der Kostenrahmen durch Verzögerungen weiter belastet. Deshalb haben wir uns entschieden, unsere Heimspiele in der Landeshauptstadt auszutragen und erst nach Fertigstellung des neuen Stadions mit der Eröffnungsveranstaltung im Juli 2009 in unsere Bayarena zurückzukehren", begründete Bayer-Boss Wolfgang Holzhäuser die Entscheidung.

Entscheidung über Bayerkreuz vertagt

Zurückgestellt wird die Installation des geplanten Bayerkreuzes über dem Tribünendach. Nachdem die Bayer AG sich entschlossen hat, neben der im Frühjahr 2009 fertiggestellten Medienfassade auf den Außenwänden des ehemaligen Verwaltungshochhauses auch das traditionelle Bayerkreuz an der Bundesstraße acht zu erhalten, wird es zukünftig bereits zwei Unternehmenszeichen in Leverkusen geben.

"Wir wollen zunächst die Wirkung dieser beiden großen und weithin sichtbaren Bayerkreuze abwarten, um dann zu einem späteren Zeitpunkt eine Entscheidung darüber zu treffen, ob auch das Stadion von einem Unternehmenswahrzeichen überspannt werden soll", erklärte Heiner Springer, der Leiter der Bayer-Unternehmenskommunikation.

© SID

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