Fußball Bundesliga
Bayern bangt vor HSV-Spiel um Ribery

Franck Ribery vom deutschen Rekordmeister FC Bayern München bangt derzeit noch um einen Einsatz im Bundesliga-Hit am Sonntag beim HSV. Den Franzosen plagen Wadenprobleme.

Vor dem Bundesliga-Hit zwischen dem Hamburger SV und dem FC Bayern München am Sonntag (17 Uhr/live bei Premiere) bangen die Münchner noch um ihren französischen Vizeweltmeister Franck Ribery, den Wadenprobleme plagen. "Er wurde in München gespritzt, ist für Sonntag fraglich", wird Trainer Ottmar Hitzfeld in der Bild-Zeitung zitiert.

Ribery hatte aufgrund seiner Verletzung auf das Testspiel am Dienstagabend beim Schweizer Rekordmeister Grasshopper Zürich (0:0) verzichten müssen. Der 24-Jährige war an den ersten drei Spieltagen in der Bundesliga der überragende Mann, er glänzte mit Tricks und feiner Technik sowie einem sehenswerten Elfmetertor beim 4:0-Sieg der Münchner bei Werder Bremen.

Die zahlreichen Fouls an dem wendigen Mittelfeldspieler haben eine Debatte um übertriebene Härte in der Eliteklasse ausgelöst. Ribery selbst will an seiner Spielweise allerdings nichts ändern. "Ich bin ein Kämpfer und habe keine Angst, wenn ich in den Zweikampf gehe. Dass ich aus Vorsicht vor einer Grätsche hochspringe, wird man von mir nicht sehen", sagte er der Sport Bild.

Seine Kunststücke werde es weiterhin geben: "Fußball muss auch Spaß sein. Die Liga tritt mich nicht so schnell kaputt." Er wolle seine Gegenspieler nicht provozieren, meinte Ribery: "Aber ich liebe nun mal den Ball und bin eben schwer von ihm zu trennen. Wer nicht fair bleibt, muss bestraft werden. Solange die Schiedsrichter ihren Job machen, ist das für mich okay."

Der Franzose traut sich und seinen Bayern zu, eine historische Bestmarke zu überbieten. "Wir wollen uns keine Messlatte legen. Aber wir haben mit Sicherheit die Spielerqualität, um in dieser Saison auch über 100 Tore zu machen", sagte er. Das hat in der Bundesliga bisher nur eine Mannschaft geschafft: der FC Bayern selbst in der Meister-Saison 1971/1 972. Gerd Müller und Co. trafen damals 101-mal.

© SID

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