Fußball Bundesliga: Bayern droht miesester Start seiner BL-Geschichte

Fußball Bundesliga
Bayern droht miesester Start seiner BL-Geschichte

Bei einer Niederlage gegen Wolfsburg würde Bayern München seinen schlechtesten Rückrundenstart von 1975 unterbieten. Mit Mainz und Nürnberg treffen am 23. Spieltag die beiden besten Rückrundenteams direkt aufeinander.

Am 23. Bundesliga-Spieltag droht Rekordmeister Bayern München der schlechteste Rückrundenstart seiner Bundesliga-Geschichte. Sollte der Titelverteidiger, der den Titel längst abgeschrieben hat, auch heute (15.30 Uhr/live bei arena) gegen den VfL Wolfsburg verlieren, hätte er die Bilanz von 1975 unterboten. Damals starteten die Bayern mit einem Sieg, zwei Unentschieden und drei Niederlagen in die zweite Serie. Aktuell stehen bislang ein Sieg, ein Remis und drei Niederlagen zu Buche.

Schleunigst ein Erfolgserlebnis fordert daher Karl-Heinz Rummenigge. "Ein FC Bayern darf sich nicht an Niederlagen wie gegen Madrid hochziehen, sondern nur an Siegen", sagte der Vorstandschef mit Blick auf das 2:3 in der Champions League bei Real: "Deshalb müssen wir gewinnen, basta."

Nürnberg will vom Uefa Cup-Platz (noch) nichts wissen

Das Spitzenspiel der 23. Runde steigt indes in Mainz - wenn man die Rückrundentabelle betrachtet. Der Dritte FSV Mainz 05 trifft auf den Ersten 1. FC Nürnberg. Dennoch sind die Ziele bescheiden. Die Franken, seit 417 Minuten ohne Gegentor und bis auf Platz fünf geklettert, trauen sich noch nicht, vom Uefa-Cup zu reden. "Lasst die anderen träumen, wir denken von Spiel zu Spiel", sagte Trainer Hans Meyer.

Und für Mainz geht es trotz des sensationellen Rückrundenstarts mit 13 von 15 möglichen Punkten nur um den Klassenerhalt. "Wir stehen nur zwei Punkte vor den Abstiegsrängen, wir sind immer noch einer der Abstiegskandidaten. Das darf man bei aller Begeisterung nicht vergessen", betonte Manager Christian Heidel.

Frankfurt will Negativserie in Hamburg stoppen

Die übrigen Kandidaten für den Gang in die Zweitklassigkeit treffen bis auf Schlusslicht Gladbach (spielt am Sonntag gegen Bremen) aufeinander. Eintracht Frankfurt will ausgerechnet beim Hamburger SV die Serie von sieben Spielen ohne Sieg beenden. Trainer Friedhelm Funkel fuhr mit seinem Team schon am Donnerstag nach Norderstedt, um mit ihnen "in Ruhe bei einer Tasse Kaffee zu sprechen". Das Thema: "Am Ende bleiben wir drin, das sage ich aus Überzeugung."

Gegner HSV könnte mit dem dritten Sieg in Folge zum ersten Mal seit dem zwölften Spieltag wieder die Abstiegsränge verlassen. "Wir müssen den kleinsten Anflug von Selbstzufriedenheit sofort im Keim ersticken, wenn wir keinen Schiffbruch erleiden wollen", warnte Torhüter Frank Rost.

Im Duell der Aufsteiger VfL Bochum und Alemannia Aachen wollen beide nach dem ersten Sieg der Rückrunde am vergangenen Wochenende den Aufwärtstrend fortsetzen. Energie Cottbus und Arminia Bielefeld wollen dagegen ihre Talfahrt stoppen. Die Lausitzer, bei denen Tomislav Piplica trotz seiner spektakulären Fehlgriffe weiter zwischen den Pfosten stehen wird, haben nur eines der letzten sechs Heimspiele gewonnen; die Arminia ist gar seit zehn Spielen ohne Sieg.

Vom Abstieg wie von höheren Zielen sind die heute in der AWD-Arena aufeinandertreffenden Teams des Gastgebers Hannover 96 und Borussia Dortmund ein gutes Stück entfernt. 96 fehlen sechs Punkte auf einen Uefa Cup-Platz, dem BVB acht. Zum ersten Abstiegsplatz hat Hannover acht Punkte Vorsprung, Dortmund sechs.

© SID

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