Fußball Bundesliga
Bayern fragt vorsichtig bei Benitez an

Die Zukunft von Ottmar Hitzfeld bei Bayern München ist weiter ungewiss, jetzt prüft der Rekordmeister auch andere Optionen. Auch Rafael Benitez, Erfolgscoach vom FC Liverpool, soll auf der Münchner Liste stehen.

Beim FC Bayern München laufen die Trainer-Planungen derzeit parallel. Mit Ottmar Hitzfeld soll es weitere Gespräche geben, aber der Rekordmeister sondiert auch den internationalen Markt. Wie englische Zeitungen übereinstimmend in ihrer Samstagausgabe berichten, sollen sich die München bereits diskret nach der Verfügbarkeit von Rafael Benitez vom englischen Rekordmeister FC Liverpool erkundigt haben.

Der Vertrag von Hitzfeld beim FC Bayern läuft am Saisonende aus. Der Trainer schloss eine Fortsetzung seines Engagements nicht aus, liebäugelt aber auch damit, nach der EM 2008 in Österreich und der Schweiz die Nationalmannschaft der Eidgenossen zu übernehmen. Sein erster Ansprechpartner seien jedoch die Münchner, versicherte Hitzfeld bereits.

Benitez hat noch Vertrag bis 2010

Der Spanier Benitez besitzt bei den "Reds" allerdings noch einen Vertrag bis 2010. Unbestritten sind die Erfolge der 47-Jährigen. 2002 und 2004 wurde er mit dem FC Valencia spanischer Meister, 2004 zusätzlich auch Uefa-Pokal-Sieger. Mit dem FC Liverpool gewann Benitez 2005 die Champions League, 2006 verpasste er im Finale einen zweiten Triumph. Dafür wurde Liverpool 2006 englischer Pokalsieger.

Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge betonte unterdessen, das Interesse des Schweizer Verbandes sei für ihn kein Thema. Am vergangenen Dienstag habe er lange mit Hitzfeld in seinem Büro zusammengesessen. "Da haben wir nochmal vereinbart, dass wir im Januar sprechen, das hat Ottmar akzeptiert", erläuterte Rummenigge in einem Interview mit dem Münchner Merkur.

Rummenigge versicherte zudem noch einmal, dass sein Verhältnis zu Hitzfeld trotz der harten öffentlichen Kritik an dessen Rotation "absolut intakt" sei. Er sei Partner und Freund von Hitzfeld - und als solcher spreche er "Dinge auch mal kritisch an, wenn man glaubt, dass sie nicht in die richtige Richtung laufen". Derartige Kritik, so Rummenigge, wolle künftig freilich erst intern äußern.

© SID

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