Fußball Bundesliga
Bayern freut sich auf das "Endspiel"

Vor dem dem entscheidenden Spiel gegen den VfB Stuttgart steigt bei Bayern München die Vorfreude. "Das sind die schönsten Spiele, dafür spielt man Fußball", so Kapitän van Bommel.

Rekordmeister Bayern München geht mit offenem Visier in das alles entscheidende Saisonfinale der Bundesliga am Samstag gegen den VfB Stuttgart (15.30 Uhr/live bei Premiere). Während sich Trainer Jupp Heynckes bereits auf die Startelf festgelegt zu haben scheint, freut sich Kapitän Mark van Bommel auf das Millionen-Endspiel gegen die Schwaben um Meisterschaft und Champions League.

"Wir haben viel Erfahrung, einige haben solche Situationen schon erlebt. Das sind die schönsten Spiele, dafür spielt man Fußball", sagte der Niederländer am Donnerstag. An eine Niederlage und damit den drohenden Absturz in den Uefa-Cup-Nachfolger Europa League verschwendet der 32-Jährige keinen Gedanken. "Wenn man ein Spiel gewinnt, ist man in der Champions League oder sogar Meister. Da macht man sich über die Euro League, oder wie das jetzt heißt, keine Gedanken", sagte van Bommel.

Insgeheim hoffen die Münchner, dass der zwei Punkte vor ihnen stehende Tabellenführer VfL Wolfsburg gegen Werder Bremen patzt. "Wenn in Wolfsburg was passiert, nehmen wir das gerne an", erklärte van Bommel. Er setzt trotz der Niederlage im Uefa-Cup-Finale am Mittwoch auf eine Trotzreaktion der Bremer: "Die haben in zehn Tagen wieder ein Pokal-Endspiel. Da sollte man am Samstag vorher nicht wieder verlieren."

Podolski will sich mit Sieg verabschieden

Auch Lukas Podolski glaubt fest an einen versöhnlichen Saisonausklang. "Wir wissen, worum es geht. Das ist ein richtiges Endspiel", sagte der Nationalstürmer vor seinem letzten Einsatz für die Bayern und gab sich angriffslustig: "Wir gehen rein, spielen zu Hause, haben 70 000 im Rücken und wollen uns mit einem Sieg verabschieden."

Sein persönlicher Abschied falle ihm nicht schwer, auch wenn er einräumte: "Ich hatte mit Höhen und Tiefen drei schöne Jahre hier. Ich habe München ein bisschen liebgewonnen." In den vergangenen Wochen unter Übergangstrainer Jupp Henyckes blühte Podolski auf. Seine Entscheidung im Januar, wieder zum 1. FC Köln zurückzukehren, bereue er aber nicht: "Dass ein neuer Trainer kommt und ich so oft spiele, habe ich im Januar nicht gewusst."

Bevor der 23-Jährige zu seinem Heimatverein für die vertraglich vereinbarten vier Jahre zurückkehrt, wird er ein letztes Mal an der Seite von Luca Toni stürmen. Dahinter ließ Heynckes am Donnerstag im Trainingsspiel van Bommel, Jose Sosa, Franck Ribery und Bastian Schweinsteiger im A-Team üben, vor Torwart Jörg Butt bildeten Lucio, Daniel van Buyten, Martin Demichelis und Philipp Lahm die Viererabwehrkette.

Ze Roberto (Adduktorenprobleme) und Hamit Altintop (Muskelfaserriss) drohen dagegen für das Spiel gegen Stuttgart auszufallen.

© SID

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