Fußball Bundesliga: Bayern rückt näher an die Champions League heran

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Bayern rückt näher an die Champions League heran

Bayern München hat am 24. Bundesliga-Spieltag einen 3:2 (2:0)-Auswärtssieg bei Hertha BSC Berlin gefeiert. Die Tore für die Gäste erzielten Salihamidzic, Podolski und Makaay. Gimenez und van Burik trafen für Hertha.

Bayern München hat sich in der Bundesliga dank Lukas Podolski im Titelrennen zurückgemeldet und eine gelungene Generalprobe für das Champions-League-Spiel am Mittwoch gegen Real Madrid gefeiert. Der Nationalspieler führte den Rekordmeister mit seinem dritten Saisontor (31.) und zwei Vorlagen zum 3:2 (2:0)-Sieg bei Hertha BSC Berlin und sorgte dafür, dass die Bayern den Rückstand auf Tabellenführer Schalke nach dessen 0:2-Patzer gegen den Hamburger SV auf sechs Punkte verkürzten.

Vor 75 400 Zuschauern im ausverkauften Berliner Olympiastadion hatte Hasan Salihamidzic die Gäste per Abstauber (30.) in Führung gebracht, bevor Podolski traf. Herthas Anschlusstreffer erzielte nach 58 Minuten Christian Gimenez. Roy Makaay (68.) stellte den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Dick van Burik (82.) verbreitete bei den Berliner Fans mit dem erneuten Anschlusstreffer noch einmal Hoffnung. Am Ende feierten die Bayern jedoch den ersten Auswärtssieg in einem Pflichtspiel seit dem 16. Dezember 2006.

Hertha BSC setzte drei Tage nach dem enttäuschenden Aus im DFB-Pokal beim VfB Stuttgart (0:2) den Abwärtstrend der letzten Wochen fort und wartet seit nunmehr fünf Pflichtspielen auf einen Sieg. Die Berliner zeigten trotz einer offensiven Ausrichtung mit zwei Spitzen lange Zeit Angsthasen-Fußball, blieben folglich seit dem 2. Dezember 2001 gegen die Bayern ohne Sieg und verloren wichtigen Boden um den Kampf um einen Uefa-Cup-Platz.

Vier Tage vor dem Achtelfinal-Rückspiel gegen Madrid verzichtete Trainer Ottmar Hitzfeld zunächst auf Bastian Schweinsteiger (Formschwäche) und auch Claudio Pizarro (Knieprobleme). Dafür rückte Owen Hargreaves nach seiner Sprunggelenkverletzung in die Anfangself und verlieh dem Mittelfeldspiel der Bayern wieder Sicherheit, auch wenn die Höhepunkte lange Zeit auf sich warten ließen.

Mit einem Doppelschlag innerhalb von nur 48 Sekunden schreckten die aufspielenden Bayern nach einer halben Stunde das Berliner Publikum buchstäblich auf. Erst staubte Salihamidzic ab, dann bedankte sich Salihamidzic mit einem schönen Heber in den Strafraum, den Podolski sehenswert aus vollem Lauf zum 2:0 ins Netz verlängerte.

Herthas Aufbäumen äußerte sich zunächst in mehr Aggressivität. Josip Simunic sah ebenso die Gelbe Karte wie Marko Pantelic, der nun für die nächste Partie bei Borussia Mönchengladbach gesperrt ist. Auch Simunic wird fehlen, da er in der Nachspielzeit Gelb-Rot sah. Auf der Spielmacherposition war der Brasilianer Mineiro völlig überfordert, so dass lange Zeit Chancen ausblieben.

Erst nach einem Eckball in der 58. Minute geriet die zuletzt so stark kritisierte Bayern-Elf ins Wanken, als Gimenez nahezu unbehindert zum 1:2-Anschlusstreffer einköpfen konnte. Hertha bemühte sich in der Folgezeit, wurde jedoch durch das 3:1 von Makaay kalt erwischt.

© SID

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