Fußball Bundesliga
Bayern strebt Vertragsverlängerung mit Magath an

Um ein Jahr soll der bis 2007 dotierte Vertrag von Bayern München mit Trainer Felix Magath nach dem Willen von Manager Uli Hoeneß noch vor Saisonbeginn verlängert werden. Damit habe man vorläufig Ruhe, meinte Hoeneß.

Noch vor Beginn der neuen Saison will Manager Uli Hoeneß vom deutschen Meister Bayern München den bis 2007 laufenden Vertrag mit Trainer Felix Magath verlängern. "Wir werden uns in den nächsten Tagen zusammensetzen und vor dem Bundesliga-Start den Vertrag mit Felix um ein Jahr bis 2008 verlängern, damit das frühzeitig geklärt ist und wir nicht während der Saison verhandeln müssen", sagte Hoeneß während des Münchner Trainingslagers in Donaueschingen im Interview mit der Münchner Abendzeitung (Freitag-Ausgabe).

Magath arbeitet seit 2004 beim Rekordmeister. In den vergangenen beiden Spielzeiten gewann der 52 Jahre alte Ex-Nationalspieler mit München jeweils die Meisterschaft sowie den DFB-Pokal und schaffte damit als erster Trainer in der Bundesliga-Geschichte das "doppelte Double".

Vom WM-Erfolg der deutschen Nationalmannschaft erwartet Hoeneß positive Auswirkungen für seinen Klub: "Wir werden stark profitieren von der WM. Sportlich, weil die Jungen, die sich bei der WM profiliert haben, wie Philipp Lahm, Lukas Podolski oder Bastian Schweinsteiger, alle bei Bayern spielen."

Kahn ist Hoeneß´ persönlicher Weltmeister

Lahm bezeichnete der Weltmeister von 1974 aus deutscher Sicht als seinen persönlichen WM-Star, weil der Abwehrspieler "nicht nur Mitspieler, sonder Leistungsträger" gewesen wäre. Aus menschlicher Sicht sei Münchens zur Nummer zwei degradierter Torhüter Oliver Kahn aufgrund seines Verhaltens während des WM-Turniers "mein Weltmeister".

Über Schwierigkeiten in der Saisonvorbereitung durch den späteren Einstieg der Münchner WM-Teilnehmer, zu denen auch Frankreichs Vizeweltmeister Willy Sagnol gehört, will Hoeneß nicht klagen. Zwar würde "das am Anfang der Saison ein Problem", meinte Hoeneß und sagte weiter: "Aber wir sollten nicht jammern. Vor dieser Situation stehen alle großen Klubs auf der Welt."

© SID

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