Fußball Bundesliga
Bayern-Streit mit Knvb wegen van Bommels Einsatz

Der FC Bayern hat mit Sorge auf eine Blessur von Mark van Bommel reagiert. Der Rekordmeister forderte den holländischen Verband auf, den Spieler "unverzüglich" zurückzuschicken.

Rekordmeister Bayern München hat erneut Ärger mit dem niederländischen Verband Knvb. Der Bundesligist hatte die Niederländer aufgefordert, seinen Mannschaftskapitän Mark van Bommel wegen einer Verletzung umgehend zurück nach München zu schicken. Der Knvb, der mit den Münchnern schon wegen der Verletzung von Arjen Robben streitet, lehnte jedoch ab und setzte den 33-Jährigen am Dienstagabend beim 4:1-Sieg im EM-Qualifikationsspiel in Amsterdam gegen Schweden ein. Van Bommel wurde in der 71. Minute ausgewechselt und anschließend mit Eis am Knie behandelt.

"Wir gehen nicht auf den Wunsch von Bayern München ein. Van Bommel ist fit und kann spielen. Er wird auch eingesetzt", hatte der Verband vor dem Spiel verkündet.

Nationaltrainer Bert van Marwijk hatte schon zuvor angekündigt, nicht auf den Bayern-Profi verzichten zu wollen. "Er hat nur leichte Beschwerden, die ihn nicht behindern. Er kann spielen." Van Bommel hatte nach dem 1:0 der Niederlande am Freitag in Moldau über Knieschmerzen geklagt. Der FC Bayern reagierte darauf am Dienstagvormittag mit einer klaren Ansage: Van Bommel solle "unverzüglich" zu seinem Klub zurückgeschickt werden.

Der FC Bayern wirft dem Knvb vor, Arjen Robben trotz einer schweren Verletzung bei der WM in Südafrika eingesetzt zu haben. Nach seiner Rückkehr diagnostizierten die Münchner bei dem Niederländer einen Muskelriss. Robben steht frühestens zur Rückrunde wieder zur Verfügung. Der FC Bayern will vom Knvb eine Kompensationszahlung erstreiten.

© SID

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