Fußball Bundesliga
Bayern will Revanche im Derby beim "Club"

In der Bundesliga kommt es heute zum 50. bayerischen Derby zwischen Abstiegskandidat 1. FC Nürnberg und Titelfavorit Bayern München. Verfolger Hamburg empfängt Bielefeld.

Am 26. Spieltag in der Bundesliga kommt es heute zum 50. bayerischen Derby zwischen Bayern München und dem 1. FC Nürnberg. Dabei wollen die Bayern Revanche nehmen für die Scharte vom 0:3 beim letzten Gastspiel im Frankenland vor 14 Monaten. "Ich freue mich darauf, dass wir die Scharte auswetzen können", sagt Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld. Denn während die vier früheren Bayern-Jäger sich am 26. Spieltag im Fernduell um zwei verbliebene Champions-League-Plätze balgen, möchte der FC Bayern der 21. Meisterschaft mit einem Sieg in Nürnberg noch näher rücken.

Manager Uli Hoeneß will im 50. Bundesliga-Duell mit dem stark abstiegsbedrohten Club (Samstag, 15.30 Uhr/live bei Premiere) daher "keine Nachbarschaftshilfe leisten. Wir müssen Meister werden". Auch Mark van Bommel betont, "dass wir die Punkte brauchen, um den Titel so schnell wie möglich zu sichern". Der Holländer ist gelbgesperrt, Hamit Altintop verletzt - doch Hitzfeld bleibt zuversichtlich.

Hitzfeld: "Die kämpfen um ihre Existenz"

"Ich denke nicht, dass wir in Nürnberg erneut stolpern werden. Aber die kämpfen um ihre Existenz. Von uns sind Laufbereitschaft und Kampfgeist gefragt", sagt er. Der Tabellenvorletzte soll laut Thomas von Heesen "Druck machen", Franck Ribery und Co. von Anfang an "auf die Füße treten" - und dem Trainer den ersten Sieg bescheren.

Sieben Punkte hinter den Bayern ist der Hamburger SV Zweiter - "und da wollen wir nicht mehr weg", sagt Rafael van der Vaart. Gast Arminia Bielefeld gibt sich devot. "Es wäre vermessen zu sagen, die räumen wir mal eben aus dem Weg", sagt Coach Michael Frontzeck. Doch ausgerechnet HSV-Kapitän van der Vaart schwächelt. "Seine Spielweise leidet ein bisschen darunter wie er sich bewegt", frotzelt Bastian Reinhardt. Van der Vaart müsse "lernen, nach hinten zu arbeiten".

Bei Werder Bremen klappt die Defensivarbeit noch weniger, kein Topteam hat so viele Gegentore kassiert (36). Der Tabellenletzte MSV Duisburg sieht eine Chance, zumal neben Abwehrspieler Björn Schlicke auch Toptorjäger Manasseh Ishiaku wieder auflaufen kann. "Wir sind krasser Außenseiter, wollen aber frech aufspielen und endlich für eine Überraschung sorgen", sagt Trainer Rudi Bommer.

Doch Werder-Trainer Thomas Schaaf kann personell erstmals in dieser Saison aus dem Vollen schöpfen. Ein Sieg sei Pflicht, sagt er, schließlich "haben wir die Möglichkeit unser Ziel zu erreichen, und das ist die Champions League" (Sportdirektor Klaus Allofs).

Slomka befürchtet Motivationsprobleme bei seinen Spielern

Dort spielt der Fünfte Schalke 04 am Dienstag im Viertelfinale gegen den FC Barcelona. Trainer Mirko Slomka fürchtet vor dem Spiel beim Karlsruher SC deshalb Motivationsprobleme. "Wenn ich meinen Spielern sage, der KSC ist wichtiger als Barcelona, mache ich mich natürlich lächerlich", glaubt er.

Den Gegner lächerlich machen möchte der Dritte Bayer Leverkusen im Spiel gegen Eintracht Frankfurt, Trainer Michael Skibbe sieht in den gut aufgelegten Hessen aber eine "unbequeme Mannschaft". Frankfurt kommt ohne Acht, kann aber Abwehrhüne Sotirios Kyrgiakos (Nasenbeinbruch) einsetzen. Coach Friedhelm Funkel sieht in der Statistik ein gutes Omen: "Gegen Leverkusen haben wir immer gut ausgesehen."

Im Niemandsland der Tabelle treffen sich der Elfte VfL Bochum und der vom Pokalfinale träumende 13. Borussia Dortmund. Am Sonntag (17.00 Uhr/live bei Premiere) empfängt Hannover 96 den Meister VfB Stuttgart und Energie Cottbus seinen Nachbarn Hertha BSC Berlin.

© SID

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